Die Online-Schülerzeitung der IGS Aurich-West


Montag, 11. Mai 2009

Muttertag

Am10.05.2009 war Muttertag.

Der Muttertag ist ein Feiertag zu ehren der Mutter und der Mutterschaft. Er hat sich seit dem 20. Jahrhundert in der Westlichen Welt etabliert. Im deutschsprachigen Raum und in vielen anderen Ländern findet er am 2. Sonntag im Mai statt.

Der Ursprung des Muttertages liegt in der Usa. Dort begann der Tag mit der revulutionären Frauenbewegung.

 

In Deutschland wurde der Muttertag 1922/23 durch den Verband deutscher Blumengeschäftsinhaber mit Plakaten „Ehret die Mutter“ in den Schaufenstern etabliert und – betont unpolitisch – als Tag der Blumenwünsche gefeiert. Mit Plakaten in Schaufenstern, kleineren Werbekampagnen und Veranstaltungen bis hin zu Muttertagspoesie wurde dem ersten deutschen Muttertag am 13. Mai 1923 durch den Vorsitzenden des Verbandes, Rudolf Knauer, der Weg bereitet. Ab 1926 wurde die Propagierung des Muttertages an die Arbeitsgemeinschaft für Volksgesundung übertragen, um „Kirche und Schule zu gewinnen und die Regierung dahin zu bringen, den Muttertag am zweiten Sonntag im Mai als offiziellen Feiertag festzulegen“.

Während der Zeit des Nationalsozialismus wurde die Feier des Muttertags mit der Idee der "germanischen Herrenmasse" verknüpft. Gebärfreudige Mütter wurden als Heldinnen am Volk zelebriert, da sie den arischen Nachwuchs förderten. 1933 wurde der Muttertag ein offizieller Feiertag und erstmals am 3. Maisonntag 1934 als „Gedenk- und Ehrentag der deutschen Mütter“ mit der Einführung des Mütterdienstes begangen. Die religiös anmutenden Feierlichkeiten („Mütterweihen“) wurden in Konkurrenz zu christlichen Feiern auf sonntags um 10 Uhr angesetzt. 1938 wurde zusätzlich das Ehrenkreuz der deutschen Mütter eingeführt,  das am Muttertag 1939 erstmals verliehen wurde. ]

In der Bundesrepublik Deutschland wurde der Muttertag 1949 zum am zweiten Maisonntag begangenen nicht-gesetzlichen Feiertag und hat hinsichtlich des Blumenverkaufs eine Sonderstellung. So dürfen Blumenläden an diesem Tag in aller Regel geöffnet bleiben. In Baden-Württemberg gilt dies jedoch nicht, wenn der Muttertag auf einen gesetzlichen Feiertag fällt, wie z. B. im Jahr 2008 auf Pfingstsonntag.

Die Deutschen geben im Schnitt bis zu 25 Euro aus. Meist werden den Müttern Kleinigkeiten geschenkt .

Paris und die Schweinegrippe? Niemals!


 

Wir wussten ja schon immer, dass Hotelerbin Paris Hilton nicht die hellste im Kopf ist. Auf einer Shoppingtour in Los Angeles fragte sie ein Papparazo, ob sie auch schon von der Schweinegrippe gehöret hätte. Er sagte ebenfalls, dass in Mexiko( liegt genau wie Los Angeles in Amerika) viele Menschen dran erkranken und dass die Krankheit auch tödlich sein kann. Auf diese Frage Antwortete unsere Super-Paris, dass sie kein Schwein esse.

Schade Paris, aber die Schweinegrippe wird über die Tröpfcheninfektion übertragen. Das wissen nun schon die kleinen Kinder. Dieses beweißt aber nur, das Paris in ihrer eigenen Welt lebt. Ein dickes Minus !

Polenaustausch

Wir waren vom 21.04 – 30.04.2008 in Polen. Es war der zweite Teil des Austausches. Alle freuten sich darauf die Austauschschüler wieder zu sehen.


Am 21.04.2008 sind wir mit dem Zug nach Dortmund zum Flughafen gefahren. Die einen sind in Leer eingestiegen, die anderen in Emden. Als wir mit dem Zug nach Münster gefahren sind ist noch alles gut abgelaufen. In Münster haben wir dann den Anschlusszug nach Dortmund verpasst. Mit einem Zug später sind wir dann gegen halb fünf in Dortmund angekommen. Vom Hauptbahnhof mussten wir noch ca. 15 Minuten mit dem Bus zum Flughafen fahren. Beim Flughafen mussten wir dann einchecken und wurden kontrolliert ob wir nicht irgendwas mithaben. Um 17:30 Uhr sind wir dann aus Dortmund mit dem Flugzeug nach Katowice in Polen geflogen. Wir sind ungefähr 1 ½ - 2 Stunden geflogen. Es war für viele der erste Flug. Gegen 19:30 Uhr waren wir dann auf dem Flughafen in Katowice. Dort haben uns die Austauschschüler herzlich begrüßt. Vom Flughafen aus sind wir dann noch ca. 4 Stunden mit dem Bus nach Zakopane, zu unserer Jugendherberge, gefahren. Der erste Schock: Unsere Jugendherberge hatte kein Dach und ein Tannenbaum sah aus als wäre bei denen noch Weihnachten, er war mit vielen bunten Lichtern geschmückt. Als wir gegen 23:30 Uhr in der Jugendherberge angekommen waren, gab es die Zimmereinteilung und ein warmes Abendessen.

Am nächsten Tag sind wir dann in die Stadt Zakopane gegangen und einige haben dann ihre Euros in Zlotysumgewechselt. Wir haben die Stadt besichtigt und hatten danach Freizeit in der Stadt. Somit konnten wir Shoppen gehen.
Nach dem Stadtaufenthalt sind wir dann zu der großen Skischanze gefahren. Hier sind wir ganz bis nach oben gelaufen! Das war sehr weit und dort gab es auch keinen vernünftigen Weg, den wir laufen konnten. Der Weg war, wie die Wege im Wald sind. Als wir oben waren, hatten wir auch eine richtig gute Aussicht. Es hat sich gelohnt hoch zu laufen. Und alles wieder von vorne, den Weg den wir hoch gelaufen waren durften wir auch wieder hinunter laufen. Als alle wieder unten waren sind wir zurück zur Jugendherberge gefahren und haben da warmes Abendessen bekommen. Es haben aber viele nicht so viel gegessen, weil wir um 20 Uhr ein Lagerfeuer mit Grillen und Volksmusik geplant hatten. Danach haben wir den Abend gemütlich ausklingen lassen.

Am Donnerstag, den 23.04. sind wir um 10 Uhr in das Koscieliska – Tal gefahren. Hier haben wir eine Wanderung bekommen. Uns wurde vieles über dieses Tal erzählt und wir konnten das Wasser, das in dem oft zusehenden Fluss war, probieren. Die Wanderung dauerte etwa 3 Stunden. Nach der Wanderung sind wir in ein Schwimmbad gefahren. In das Schwimmbad kommt Wasser, das so heiß ist, dass sie noch kaltes Wasser dazu tun müssen, damit man darin überhaupt schwimmen kann. In jeden Becken waren es 36°. Gegen 17 Uhr sind wir dann wieder zur Jugendherberge gefahren und haben dort warmes Essen bekommen und um 20 Uhr konnten wir dann die Disco besuchen, die in der Jugendherberge war.

Am Freitag, den 24.04. sind wir nach Oswiecim gefahren, dort haben wir eine Führung bekommen. Dann sind wir weiter gefahren zum Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau. Hier hatten wir eine Führung auf Deutsch. Uns wurde viel gezeigt und viel erzählt, wie es damals alles war. Wir konnten Haare von den Frauen und Männern sehen, benutze Zahnbürsten, Haarbürsten und so weiter. Im Gang hingen Bilder von den Männern. Von denen konnte man entnehmen, wie sie hießen, wie lange sie sich im Lager aufgehalten haben und wie viel sie wogen. Nach der Führung durch das Konzentrationslager sind wir nach Starachowice gefahren und um 20 Uhr waren wir da. Dann haben die Familien uns abgeholt und von dem Abend an, haben wir in den Familien gewohnt.

Am Samstag, den 25.04 haben wir bei schönem Wetter einen Strandspaziergang gemacht und dann mittags gegrillt. Am Nachmittag haben wir das Zisterzienserkloster in Wochock besichtigt. Es war interessant zu sehen, wie es in einem Kloster aussieht, wenn man noch nie drinnen gewesen ist. Abends waren dann die meisten in einer Bar, um etwas trinken zu gehen.

Am Sonntag, den 26.04. war Familientag.

Am Montag den 27.04. waren wir in der Schule. Wir hatten eine nette Begrüßung durch den Schulleiter, der uns auch später durch die Schule führte. Nach der Führung durch die Schule haben alle am Unterricht teilgenommen, auch wenn wir nicht viel verstanden haben. Nach 2 Stunden Unterricht waren wir in der Turnhalle, um Sport zu machen. Wir konnten uns entscheiden zwischen Volleyball und Basketball. Nach dem Sportunterricht hatten wir ein Treffen mit dem Landrat der Stadt Starachowice. Er hat uns freundlich begrüßt und dann hat eine Band für uns gespielt und danach gab es ein Büfett. Am Abend haben alles etwas anderes gemacht, die einen waren reiten, die anderen in der Bar usw.

Am Dienstag, den 27.04. sind wir um 8:30 Uhr nach Kielce gefahren. Dann konnten wir um 10 Uhr den Dom besichtigen und danach haben wir einen Spaziergang durch die Altstadt gemacht und hatten auch Freizeit. Nach unserer Freizeit sind wir in die Höhle „Raj“ gegangen. Ein Führer hatte uns durch die Höhle geführt und wir konnten sehen, wie die Männer früher eine Höhle hergestellt haben. Am Nachmittag haben wir dann das Heiligkreuzgebirge besucht und waren in einem Kloster. Nach der Besichtigung waren wir noch ein bisschen wandern. Als die Wanderung zu Ende war, sind wir wieder nach Starachowice gefahren.

Am Mittwoch, den 28.04. sind wir früh am morgen nach Krzemionki gefahren und haben dann die Feuersteingrube besichtig. Diese war „unterirdisch“. Es war mal was anderes so eine „unterirdische“ Führung zu bekommen. Als wir fertig waren mit der Führung sind wir zum Jurassic Park gefahren. Den kennen ja eigentlich alle. Das ist ein Park mit Dinosauriern. Nach dem Aufenthalt im Park sind wir wieder zurück nach Starachowice gefahren und haben dann abends ein Abscheidsgrillen veranstaltet. Den Abend haben wir bei meiner Austauschschülerin Paulina ausklingen lassen.

Am Donnerstag, den 30.04. haben wie die Heimreise angetreten. Wir sind um 6:30 Uhr nach Warschau gefahren und haben dann in Warschau den Kulturpalast besichtigt. Dann sind wir zum Bahnhof gelaufen und dann kam auch schon unser Zug. Es war dann soweit: Wir mussten Abschied nehmen. Vielen ist es sehr schwer gefallen, weil man den Austauschschüler vielleicht nie wieder sieht.

Um 22:15 Uhr waren wir dann wieder in Leer auf dem Bahnhof. Somit war unser Austausch beendet.



Carina Grohs

Deutschland sucht den Super star



Am Samstag, den 9.05.09 lief um 20:15 Uhr das Deutschland sucht den Superstar-Finale. Im Finale standen Daniel Schuhmacher und Sarah Kreuz. Beide Finalisten hatten eine Wahnsinns Stimme. Zuvor beim Viertelfinale schied Annemarie Eilfeld. Sarah und Annemarie bangten um den Einzug in das Finale. Deswegen glaubten auch viele Daniel als zukünftigen Superstar. Und so war es auch. Am ende des Abends wurde Daniel Schuhmacher in der 6. Superstarstaffel als Sieger gekürt. Er gewann mit 50,47 % aller Anrufe. Das kanppeste Finale aller Zeiten. Daniel und Sarah sangen an dem Abend ein Duett zusammen, der auch dann später der Siegersong wurde. Die Finalisten haben beide jeweils 3 Songs präsentiert. Einen, den sie im bisherigen Verlauf der Satffel schon einmal gesungen haben und der sehr gut angekommen ist. Auch Bohlen freute sich für Daniel, er meint, dass beide den Sieg verdient haetten,weil beide ein grandiose Stimme hätten. Komisch ist allerdings,dass bei Dsds seit ein paar Satffeln nur männliche Teilnhemer gewonnen haben. Das liegt wahrscheinlich daran, dass die weiblichen Teenager viel anrufen im gegensatz zu den männlichen . Denn die weiblichen Teenager finden meist die männlichen Teilnhemer besser. Diese Hysteri ist auch schon bekannt bei den Bands „Take that“ und „Tokiohotel“. Alles in allem aber finden alle das Daniel den Sieg richtig verdient hat. Glückwunsch.

Montag, 4. Mai 2009

RhEINKULTUR


Das "Rheinkultur" ist das größte kostenlose Festival Deutschlands. Wie der Name schon sagt findet das "Rheinkultur" am Rhein statt, genauer gesagt an den Rheinauen, in der ehemaligen Hauptstadt Bonn. Das "Rheinkultur" findet bereits zum 27ten mal statt, es existiert also bereits seit 1983, damit wäre es auch Eins der ältesten Festivals Deutschlands. Das Festival ist dieses Jahr am Samstag, den 04.07.09. Wie jedes Jahr treten auch dieses Jahr namhafte Künstler und Bands aus den Bereichen Electro, Hip-Hop, Indie, Metal, Emo, Hardcore, Punk, Rock, Ska und Reggae auf, die sich auf vier Bühnen verteilen. Die Hauptbühne, oder auch "Blaue Bühne" mit Rock, Pop und lokalen Bands. Die 2. Hauptbühne ("Rote Bühne") mit Alternative, Punk und lokalen Bands. Die "Gelbe Bühne" (Nebenbühne und bis 2007 "Grünes Bühnchen") mit kleineren Bands und Gitarrenmusik und die "Rhein Hip-Hop Stage", wo, wie der Name schon sagt, Künstler aus dem Hip-Hop Bereich auftreten. Es gibt aber auch noch den "Tanzberg", wo elektronische Musik verschiedener Stilrichtungen gespielt wird. Ab ca. 12.00 Uhr vormittags geht es los, bis tief in die Nacht. In den letzten Jahren spielten auf dem Rheinkultur schon so namhafte Acts auf, wie "Anti-Flag", "Beatsteaks", "Boysetsfire", "Danko Jones", "Die Fantastischen Vier", "Fire In The Attic", "Flogging Molly", "H-Blockxx", "Hellacopters", "Incubus", "Jimmy Eat World", "Kettcar", "Mad Caddies", "Madsen", "Mando Diao", "NOFX", "Sick Of It All", "Sportfreunde Stiller" oder "Tomte".Auch dieses Jahr sind schon einige Bekannte Künstler bestätigt, wie "Culcha Candela", die im Sommer ihr viertes Album rausbringen werden, oder die US Southern-Rocker "Black Stone Cherry" oder die Emo-Punker "No Use For A Name", oder auch "The Casting Outs", die neue Band des ehemaligen "Boysetsfire"-Sänger und dem Gitarristen Nathan Gray und Joshua Latshaw. Also ihr seht, ein Festival das sich in jedem Fall lohnt und das Beste kommt ja noch, wie in jedem Jahr wird es wohl auch diese Jahr so sein, dass die bestätigten Bands zu diesem Zeitpunkt erst ein Drittel des Line-Ups ausmachen und der Headliner wurde auch noch nicht bestätigt.Das Festival geht zwar nur einen Tag, es werde aber rund 200.000 Besucher erwartet, um nochmal auf die Größe dieses Events zurückzukommen. Also für alle die das Rheinkultur jetzt schon in ihre Urlaubsplanung eingetragen haben, und zu denen zähl ich mich hinzu, können sich auf ein richtig tolles Festival und den ganzen Tag Party einstellen und für den einen oder anderen wird es bestimmt noch eine Überaschung bezüglich des Line-Ups geben. Vielleicht können wir ja wieder die "Beatsteaks" erwarten oder mit einer so großen Band wie z.B. den "Foo Fighters" rechnen. Wünschen würde ich es mir auf jeden Fall, da ich mich als Fan beider genannter Bands zähle. Also ich wünsche allen Besuchern viel Spaß auf dem Rheinkultur und vielleicht treffe ich ja auch den ein oder anderen Leser, der durch diesen Artikel auf das Rheinkultur aufmerksam geworden ist. Ich würde es mir auf jeden Fall wünschen.

CATTLE DECAPITATION - THE HARVEST FLOOR



Wer diese Band nicht kennt, wird beim blick auf das Cover an eine brutale Deathmetal Band denken, die es schon tausend mal gegeben hat.
Versuche, Riffs besonders präsent zu machen und irgendwie das böse auf den hörer zufließen zu lassen. Und genau das ist es nicht!
Cattle Decapitation schaffen bösen Deathgrind dessen Texte über Menschenhass und Tierrechte handeln. Und wer sich diesen Chaos ins Ohr schiessen
lässt denkt zunächst an fleischsüchtige Psychopaten, nein, auch bei diesem Gedanken werden sie falsch liegen. Denn die 4 Musiker die ihre Instrumente
perfekt beherrschen, sind allesamt Vegetarier.

Exakt 10 Lieder lassen das Album brutal aussehen und bieten einen eine gewisse Atmosphäre. Und wer sich beim ersten oder zweiten Song doch
noch auf ein ruhiges Stück freuen will, wird auch zum dritten mal falsch liegen. Und das folgendermaßen: Das Album besteht aus hämmernden
Blast-Beats dazu wenig Struktur vereint mit Chaos. Auch die Screams, besser gesagt Screams "und" Growls sind alles andere als 08/15, eine
Mischung aus tiefen und hohen gut reinproduzierten Geschrei der an der einen oder anderen Black-Metal Part denkt. Das Paradebeispiel ist somit
"The Gardeners Of Eden", es bietet alles das, was einen das ganze Album noch konfrontieren wird. Zu den Texten braucht man nicht mehr als
"Pessimismus" beizutragen. "Gemetzel" ist hier das Stichwort, doch irgendwie schaffen sie es kritisch zu den Themen Tierrechte und Menschen
zu werden, was sie im endeffekt auch sind.

Wenn ich ein Album als Album des Jahres auswählen dürfte, und man denke daran, das Jahr ist noch jung, ist es "The Harvest Floor" von
der wundervollen Band "Cattle Decapitation", diese böse Platte bietet alles, was man als Grindcore und Deathmetal Fan auch erwarten möchte.
So brutal und gleichzeitig melancholisch, so viel Chaos. Und als letztes ein Satz vom Grunzer Travis:

"Wir sind wie Parasiten, welche die die Welt auffressen"


Lukas M.

Das große MODESPECIAL

.. ein Langzeitprojekt von Carina, Hanna und Kathrin



Wir haben in geraumer Zeit, in der Auricher Innenstadt, ein paar Läden unter die Lupe genommen.
Es gab von uns verschiedene Beobachtungen und wir wollen diese für euch festhalten. Interviews wurden ebenfalls mit den einzelenen Geschäften geführt. Zum Beispiel bei den Läden Vero Moda,Silomon, Vögele und Kik.



Silomon

Insgesamt fällt die Einschätzung bei Silomon sehr gut aus. Zum einen war es das gute Schaufenster, das sehr schön eingerichtet war, zum anderen war es die entspannende Atmosphäre, die zum Einkaufen einlud. Dies wurde uns durch die leise und sanfte Musik, über die Farben, die sehr hell und freundlich wirkten, über die Verkäufer, die uns sehr freundlich begrüßt haben und schließlich über die klare Struktur des Geschäftes, klar. Die Kabinen waren deutlich sichtbar und es gab einen großen Hauptgang, der mit hellen Fliesen zu erkennen war. Am Rand waren dann die verschieden Klamotten auf Podesten, Regalen oder Ständern.
Was uns bei diesem Geschäft negativ aufgefallen ist, dass Silomon ziemlich teuer ist. Es können dort nur Leute einkaufen, die viel Geld haben. Denn meist gibt es bei Silomon nur Markensachen, wie "Espri, EDC" usw.


Kik

Die Gesamtbewertung bei dem Geschäft "Kik" fällt eher mäßig aus. Die positiven Eigentschaften waren, dass jedermann dort einkaufen konnte, ob alt oder jung. Was die Kunden zu diesem Geschäft sicherlich am meisten lockt ist, dass der Preis ziemlich günstig ist. Deshalb kaufen dort besonders sozialschwache ein.

Negativ wirkten auf uns persönlich zum Beispiel die Klamotten, die meist keine gute Qualität hatten, die helle Beleuchtung, die zum Teil auch geblendet hat. Die Decke war unverschlossen, die Lampen bestanden aus normalen Neonröhren und sind so in der Form auch an unserer Schule findbar, wobei diese Lampen auch Staubgewebe enthielten. Die Atmosphäre war ziemlich öde. Das lag zum Beispiel daran, dass gar keine Musik gespielt wurde, die Wände nur schlicht weiß waren. Es wirkte trotzdem dunkel und der Raum war nicht unterteilt in Kabinen, Stationen usw. Die Kabinen hatten kein Spiegel, waren aus Blech und ziemlich klein. Der Hauptgang war ziemlich schmal, an jeder Seite sind Waren in einfache Gitterkästen aufgelegt. Die Schilder hingen ziemlich tief. Es waren drei Verkäufer in dem Laden, wobei keiner uns bediente und keiner " Hallo" sagte. Die Verkäufer ordneten Sachen ein und bedienten die Kasse.
Es gibt viel Negatives an dem Geschäft, aber ich denke der gewichtigste Punkt war und ist vor allem der niedrige Preis.

Vero Moda

Als wir uns Vero Moda angeschaut haben, konnten wir beobachten, dass es eigentlich sehr sauber war und der Laden unsere Erwartungen erfüllt hat. Wir haben verschiedene Kategorien, die wir beobachtet haben. Die Beleuchtung in diesem Laden ist sehr einfallsreich. Die Klamotten werden gut in Szene gesetzt und man erkennt sofort, dass sie damit Kunden anlocken wollen. Die Struktur in diesem Laden ist klar zu sehen. An den Wänden sind Trendfarben und ab und zu sogar ein paar Abteile aus Holz. Man kann es den Kunden ansehen, dass es ihnen Spaß macht, hier Shoppen zu gehen. Dem Kunden macht es Spaß hier einkaufen zugehen, weil die neuste Musik gespielt wird. Die Umkleiden sind vom Laden klar abgetrennt. In den Umkleiden ist das Wohlbefinden der Kunden sehr gut. Es gibt einen großen Spiegel und die Umkleidekabinen sind groß. In jeder Umkleidekabine gibt es einen großen Spiegel und es ist genug Platz da, um sich umzuziehen. Im Vorraum von den Umkleidekabinen gibt es einen großen Spiegel, wo man alles zusammen angucken kann. Das heißt die Hose und Schuhe. Die Verkäufer sind sehr freundlich und sprechen einen an. Sie sind außerdem sehr hilfsbereit. Bei Vero Moda gibt es Klamotten für die Altergruppen von 15 - 25 Jahren. Die Preise sind mittelmäßig bis teuer.


Vögele

Vögele ist ein Laden, in dem es mehr Klamotten für ältere Leute gibt. Die Farbe an den Wänden ist weiß und eher langweilig. Die Beleuchtung ist sehr einfach und man hat den Anschein, als wenn sie die Klamotten nicht betonen wollen. Die Lichter hängen einfach nur ganz normal an der Decke und man wird leicht geblendet. Der Grundriss ist sehr einfach. Es gibt einen großen Gang zwischen den Klamotten und die Umkleidkabinen sind leicht zu finden. In den Umkleidekabinen ist ein kleiner Spiegel und der Platz zum Umziehen ist sehr klein. Die Umkleidekabinen könnten größer sein. Vögeles Preise sind mittelmäßig bis billig. Es wird leise Musik gespielt, weil hier fast nur ältere Leute einkaufen gehen. Die Musik entspricht eher dem Geschmack der älteren, nicht dem, der Jugendlichen. Hier kaufen eher Erwachsene im Alter von 35 - 75 Jahren ein. In diesem Laden gibt es auch eher Sachen für ältere, es gibt auch einige Sachen für jüngere im Alter von 3 -9 Jahren.


Hier unsere Fragebögen, die wir verschiedenen Läden gestellt haben:


Vero Moda in Aurich

Sind die männlich oder weiblich?

Weiblich

Welche Altersgruppen kaufen bei ihnen ein?

15 bis 40 Jahre.

Woher wissen Sie, was der neuste Trend ist?

Durch unsere Einkäufer

Haben sie spaß daran, Kunden zu bedienen und diese zu beraten? Wenn ja, warum?

Ja, weil man meistens ein positives Feedback bekommt.

Warum haben sie sich für diesen Beruf entschieden?

Ich bin eigentlich Bürokauffrau, dieser Job ist für den Übergang.

Müssen sie für diesen Beruf modisch gekleidet sein?

Ja!

Machen sie Werbung für ihre Mode?

Ja, in Modezeitschriften. Wir haben außerdem alle sechs Monate ein neues angesagtes Model, was nur unsere Mode tragen darf.

Gibt es einen Tag, wo am meisten bei ihnen eingekauft wird? Wenn ja, welcher?

Ja, Samstags.

Gibt es Mode bei ihnen, für jung und alt?

Ja schon, mehr aber für Jung.

Wie oft im Monat werden ihre Schaufenster dekoriert?

Kleidung jeden Dienstag und Deko zweimal im Monat.

KIK in Aurich

Sind sie männlich oder weiblich?

Weiblich.

Welche Altersgruppen kaufen bei ihnen ein?

Eigentlich von Jung bis Alt alles.

Woher wissen Sie, was die neusten Trends sind?

Dazu kann ich leider nichts sagen, das wird alles von der Zentrale aus gesteuert.


Haben sie Spaß daran, Kunden zu bedienen und diese zu beraten? Wenn ja, warum?

Ja, der Umgang mit Menschen ist uns sehr wichtig und es macht Spaß die Kunden bei ihrer Klamottenwahl zu beraten.

Warum haben Sie sich für diesen Beruf entschieden?

Weil Einzelhandelskauffrau schon immer mein Traumberuf war und es jeden Tag etwas anderes an Aufgaben gibt.


Müssen sie für diesen Beruf modisch gekleidet sein?

Eigentlich müssen wir es nicht, aber man macht es automatisch in diesem Beruf.

Machen sie Werbung für ihre Mode?

Ja.

Gibt es einen Tag in der Woche, wo am meisten bei ihnen eingekauft wird?

Ja, samstags.

Gibt es bei ihnen, für jung und alt?

Ja.

Wie oft werden die Schaufenster von ihnen im Monat neu dekoriert?

Alle 3 Monate.

Vögele in Aurich

Sind sie männlich oder weiblich?

Weiblich.

Welche Altersgruppen kaufen bei ihnen ein?

Eigentlich alle, wegen Kinder- Damen- Herrenabteilung in großer Auswahl.

Woher wissen sie, was der neueste Trend ist?

Schulungen, Infomaterial und Zeitschriften aus der Zentrale.

Haben sie Spaß, Kunden zu bedienen und zu beraten? Wenn Ja, warum?

Weil es ein tolles Gefühl ist, wenn ein Kunde nach einer Beratung zufrieden geht und sich bedankt.

Warum haben sie sich für diesen Beruf entschieden?

Ich bin gerne unter Menschen. Ich rede gerne und dieser Beruf ist abwechslungsreich.

Müssen sie für diesen Beruf modisch gekleidet sein?

Ja, wenn möglich die Aktuellen Trends und Farben zeigen.

Machen sie Werbung für ihre Mode?

Wir streuen regelmäßig Prospekte in den ON und im Sonntagsblatt

Gibt es einen Tag, wo am meisten bei ihnn eingekauft wird? Wenn ja, welcher?

- Montags, da ist der 1. Werbetag (Neues Prospekt)
- Samstags (Familientag)


Gibt es Mode bei ihnen, für jung und alt?

Ja, wir führen 3 Marken: Jung, mittelmodisch und klassisch.

Wie oft im Monat werden ihre Schaufenster dekoriert?

Wir haben keine.

Bei Silomon durften wir leider kein Fragebogen stellen.

Zum Schluss wollten wir uns bei den verschiedenen Läden in Aurich bedanken,
mit denen wir freundlicher Weise ein Interview führen durften.