Die Online-Schülerzeitung der IGS Aurich-West


Montag, 12. November 2007

MTV Europe Music Awards



Am 1. November fand die 14. Verleihung der Europe Music Awards in München in der Olympiahalle statt. Moderiert wurde der Abend vom Rapper Snoop Dog.
Gewinner des Abends war Avril Lavigne sie konnte gleich 2 Awards mit nach Hause nehmen.
Und das sind die Gewinner:

Rock out:30 Seconds to Mars
Ultimate Urban:Rihanna
Band:Linkin Park
Most Addictive Track:Avril Lavigne
Headliner:Muse
Album:Nelly Furtado
Solo:Avril Lavigne
Inter Act:Tokio Hotel
Video Star:Justice- D.A.N.C.E.
Artists Choice:Amy Winehouse
Deutschland:Bushido

Eigene Meinung:

Ich finde es gut, dass trotz der Kritik die Verleihung am 1. November stattgefunden hat. Wie ich in der Vorankündigung berichtet habe ist am 1. November Allerheiligen. Dies ist ein gesetzlicher Feiertag in Bayern. Dieser Feiertag wird auch als stillen Feiertag bezeichnet. Meiner Meinung nach sollte man dies nicht all zu eng sehen. Diese Veranstalltung hat keinem geschadet und es hat sich auch keiner beschwert.
Insgesamt war es ein gelungener Abend. Ich bin sogar der Ansicht, dass die Verleihung unterhaltsammer und auch im ganzen um einiges besser war als die Video Music Awards in Las Vegas. Dies sagte auch der Sänger der Band Foo Fighters am Abend vor den ganzen Zuschauern. Es lag auch daran das die Fans und Zuschauer gut gelaunt waren und dem ganzen eine super Atmosphäre verschafften. Natürlich gab es am dem Abend der Europe Music Awards auch aufsehn erregendes. Die Soul-Sängerin Amy Winehouse die wegen ihrer Drogen-Eskapaden bekannt ist stand bei ihrem Auftritt auf wackeligen Beinen und wirkte nicht ganz Taktsicher, dennoch war ihre Performance gut. Aber als sie ihren Award entgegennahm wirkte sie total abweisend, sie bedankte sich bei den Fans mit einem einfachen "Thanks". Es dauerte auch einige Minuten bis sie überhaupt irgendetwas sagte . Auf mich wirkte sie als wäre sie betrunken gwesen, denn sie konnte sich nicht wirklich auf den Beinen halten. Sie sorgten auch schon wegen ihrer alkoholisierten Bühnenauftriitte für Schlagzeilen. Aber trotz alledem war es ein super Abend.















Montag, 5. November 2007

Sechster bei der EM – und Moritz Huesmann will mehr


Auricher als Deutscher Jugendmeister im Streetskaten auf europäischer Ebene dabei

Vielen Menschen sind die Rollbrettfahrer in den deutschen Fußgängerzonen immernoch ein Dorn im Auge. Das kann sogar der 15-jährige Moritz Huesmann verstehen, obwohl er derzeit Ostfrieslands Aushängeschild im Skateboardfahren ist: "Es kann schon nerven, wenn das Board immer wieder scheppernd auf die Straße knallt." Aus diesem Grund hat er sich auch überwiegend in der Auricher Skatehalle auf die Deutschen Jugendmeisterschaften vorbereitet.
Seit mehr als zehn Jahren richtet der Verein zur Förderung der Jugendkultur aus Münster unter dem Synonym Club of Skaters (C.O.S.) die Deutsche Meisterschaftsserie der Skateboarder aus. Dort geht es nur für Profis zur Sache, die neben dem entsprechenden Können auch Sponsoren vorweisen müssen, um teilnehmen zu können.
Für den ungesponsorten Nachwuchs bis zum Alter von 16 Jahren gibt es seit diesem Jahr einen eigenen Cup. Die besten Teilnehmer haben die Chance, sich der professionellen deutschen Skateboardszene zu zeigen. Mitte Oktober ist der Auricher Moritz Huesmann in Hamburg als einer der besten Nachwuchsskateboarder Deutschlands an den Start gegangen.
"Die Rampen im Hamburger I-Punkt sind schwierig. Der Anlauf ist schnell und die Sprünge sind nicht so leicht zu stehen wie in Aurich", sagt Huesmann. Der Neuntklässler der IGS Aurich-West ist in der Kategorie Streetskaten gestartet. "Halfpipe liegt mir nicht", fährt der 15-jährige routiniert im Fachjargon der Rollbrettfahrer fort.
Halfpipes, das sind die bis zu haushohe halbrunde Röhren, in denen die Skater Schwung nehmen, um sich mit möglichst spektakulären Sprüngen zu drehen und erneut die Halbröhre zu durchfahren. Huesmann: "Streetskaten ist interessanter und technisch anspruchsvoller."
Es ist für Moritz Huesmann eine Überraschung gewesen, als er am Ende der Veranstaltung zum Deutschen Jugendmeister gekürt wird. "Damit war ich auch für die Europameisterschaft am vergangenen Wochenende in Berlin qualifiziert", berichtet der 15-jährige vom zweiten sportlichen Höhepunkt des Monats. "Da habe ich alles gegeben und bin mit dem sechsten Platz superglücklich", berichtet Huesmann. "Es waren Skater aus der ganzen Welt am Start. Einige haben Sprünge gemacht, die ich noch nie live gesehen habe. Wahnsinn!"
Gewonnen hat der amtierende Deutsche Meister Alex Mizerov. Auf dieses Niveau will Huesmann in den kommenden Jahren auch noch aufschließen. Verletzungen scheut er bei seinen spektakulären Sprüngen nicht: "Es gibt gefährlichere Sportarten."

Post von laKai & Moritz

OHV Aurich schafft trotz starker Leistung keinen Sieg!

Die Handballer vom OHV Aurich haben auch gegen den SV Bernburg keinen Sieg geschafft. Sie spielten nur 30:30. Das Spiel war hochklassig und die Auricher lagen nur beim 0:1 zurück. Mitte der zweiten halbzeit schafften die Auricher es nicht die Bernburger auf dem 3 Tore vorsprung zu halten. Auch in der entscheidenden phase de spiels erzielten sie nicht die benötigten Tore und so kam dann das enttäuschende Ergebnis für die Auricher nicht überraschend. Hätten die Auricher ihre letzten 3 Angriffe genutzt hätten sie das Spiel gewonnen doch sie vergaben ihre Torchancen leichtfertig und somit holten die Bernburger auf und schafften einen 30:30 gleichstand. Die Auricher waren in den letzten Sekunden des spiels in Ballbesitz. Hätten sie den ausgenutzt wäre das spiel 32:29 ausgegangen doch Philipp Wilgerodt unterlief ein technischer Fehler und die Bernburger starteten einen gegenstoß der zum 30:30 endstand führte. Die Auricher müssen nun wieder Siegen damit sie aus der Unteren Tabellen region hinauskommen und vill nicht doch Absteigen.
wer weiss es bleibt spannend im auricher Handballkrimi!!

Halo 3 Review


Der Hype war gerechtfertig. Nach 7 Monate Werbekampanie, die Microsoft mehr als 10 millionen Dollar kostete ist es nun raus. Nach dem Release am 26.9.2007 wurde mit dem Spiel 170 Millionen Dollar umgesetzt und schon nach 22 Stunden waren über 1,7 Millionen Spieler auf einmal online. Nach einer Woche waren es dann schon 300 Millionen US Dollar.

Das Spiel selber:
Die Grafik ist gut gelungen, leider aber ist sie an ein paar stellen verwaschen und unscharf. Auch ist der boden leider nicht mit sehr vielen Polygonen versehen worden, trozdem schmücken schicke Licht und schatteneffekte die Scenerie.
Das Gameplay ist wie in den Vorgängern. Schnell, actiongeladen und läst die fetzten fliegen.
Viel Detail haben sie die Entwickler von Bungie bei den Brutes eingelegt. Diese sind fieser, größer und haariger als ihre Vorgänger.
Auch die Grunts haben sich verändert, grün und 'böse'. Die Deutsche Synchro ist aber doch recht gelungen, und Elton hat sein Job leider nur bedingt gemacht.

Auf Grund der Spoilergefahr verate ich hier keine Details der Kampanie.
Eins läst sich aber sagen, es gibt wieder große ausenareale, wo man wieder mit einem Warthog oder den neuen Brute Choppern durch die gegend rasen kann.
Auch die neuen Waffen überzeugen, Der Spiker als altanative zu den SMG's und der Spartanenlaser ist gut zu handhaben. Auch das alte Ma5B Sturmgewehr, das mit Halo 2 vermisst hatte ist wieder da!
Der Multiplayer bietet auch wieder neues, und altbewertes.
So gibt es nun Items, die man geschickt in das spiel einbringen kann, wie z.B. der Grav Lift, mit dem man mehere meter Hoch sprignen kann, um z.B. eine sonst unüberwindbare Mauer zu überwinden, oder der Blasenschild, um sich vorläufig vor gegnerrischen Feuer zu schützen.
Es gibt wieder die Multiplayer einstellungen, wie Oddball und Moloch, sowie Teritorien und Bombe. Natürlich dabei sind auch Showdown und Capture the Flag. Alles gibt es auch in Teamvarianten.

Alles in allem, ist der Shooter aus dem Hause Bungie, das sich nun von Microsoft trennen wird, gut gelungen.
Wer endlich das Ende wissen will, sollte sich auf jeden fall das Game zulegen. Aber auch Leute die sich gerne Stundenlang auf XBox Live die Köpfe einhauen möchten ist das Spiel sehr empfehlenswert.

Soviel zur Halo 3 Review.

Die Earth Day!


Es ist vielleicht schon etwas länger her aber an den Live Earth Day erinnern wir uns doch bestimmt noch alle. Der Tag an dem jeder die Erde retten wollte. Im Fernsehen liefen die weltverbesserer mit ihren Horrorshows rauf und runter. Aber wenn wir den Kühlschrank an eine Steckerleiste anschliesen und den Fernseher mit einem gezielten Wurf aus dem Fenster befördern, wird der Hartz in Niedersachsen nicht zur Hafenstadt und den Pro 7 Moderatoren steht das Wasser nicht mehr bis zum Hals (was sie mittlerweile auch aufgegeben haben). Aber unser aller Vorbild sollte Al Gore seines zeichens Vizepräsident der USA und selbsternanter Umweltschützer rie den Live Earth Day ins leben. Tausende Menschen reisen mit Bahn,Auto und Flugzeug zu den LIVE Konzerten in aller Welt und singen mit ihren lieblingsstars um die Erde zu retten;-). Und zur Feier des Tages ließ unsere alseits beliebte Bundeskanzlerin Angelar "ich rette die Umwelt" Merkel zwei wunderschöne neue Kohlekraftwerke in Auftrag geben. Soviel zum Thema Rauchverbot in Deutschland. Aber wenn die großen Sender ihre we save the world Kampagne durch den "Normalen" Werbeblock ersetzt haben werden natürlich alle weiterhin das Geschirr mit den Händen Spülen, zur Unterhaltung ins Theater gehen und die Lebensmittel nur noch im Bio Geschäft kaufen. Ich glaube das einzige was weiterhin das Klima Schützen wird sind die schon wieder vergessenen Energiesparlampen die Tapfer auch weiterhin in vielen deutschen Wohnzimmern das Klima retten

Dienstag, 23. Oktober 2007

SV-Projekttag an der IGS Aurich-West


Die SV der IGS Aurich-West wurde am Dienstag den 16.Oktober von Frau Gertz zu einem Projekttag eingeladen. Die Leitung dieser Veranstaltung hatten Herr Eggemann und Frau Gertz. Herr Eggemann war extra aus Meppen angereist um der SV unserer Schule hilfreiche Tipps zu geben und mit ihnen erste Projekte zu erarbeiten z.B. ein Sportturnier zu organisieren oder die Verschönerung der Schule zu planen. Die Teilnehmer Alex Büscher und Annica Wolf (Jhg.6) Selina Schlenkermann und Henning Roolfs (Jhg.7) Hanna Schaer und Sandra Herlyn (Jhg.8) Hendrik Meyer und Steffen Haake (Jhg.9) Hendrik Buskohl und Lisa Mariechen Ufken (Jhg.10) Julia Fink, Senap Kassem und Derk Peters (Jhg.11) zeigten sich interessiert und waren zufrieden mit dem Tag. Alle Teilnehmer trafen sich in der ersten Stunde im Großgruppenraum im Gebäude 1. Nach einem kurzen Kennenlern- und Aufwärmspiel ging es mit dem theoretischen Teil weiter, der nach einiger Zeit zwar langweilig wurde aber viele Informationen lieferte, die für eine erfolgreiche Arbeit der SV sehr nützlich sind. Dann bekamen die SchülerInnen ein Quiz rund um das NSchG (Niedersächsisches Schulgesetz Anm. d. Red.). Nach der Lösungsbesprechung für das Quiz wurde um 12:30 Uhr die Mittagspause eingeläutet, damit die Teilnehmer noch vor dem Großansturm in der Mensa essen konnten und pünktlich um 13:15 Uhr weitermachen konnten. Die Schüler sollten nämlich mit der Hilfe von Herrn Eggemann eigene Projekte zum Wohl der Schule erarbeiten und dann vorstellen. Nach kurzer Besprechungszeit bildeten sich kleine Gruppen. Hendrik M.(9), Steffen H.(9), Hanna S.(8) und Sandra H.(8) sammelten Ideen und Vorschläge wie man den FZB verschönern könnte. Alex B. und Annica W. (beide Jhg.6) hatten sich vorgenommen den weißen Wänden im AWT- und NW-Bereich ein bischen mehr Farbe zu verpassen. Die Planung eines Sportturnieres übernahmen Selina S., Wiebke W. und Henning R. (alle Jhg.7) und Lisa Mariechen U.(10). Julia F., Senap K. und Derk P. (alle Jhg.11) schrieben sich zu allen Projekten Vorschläge und Tipps auf um den Anderen unter die Arme zu greifen. Zum Schluß gab es noch einen Auftrag um die Teamfertigkeit der einzelnen Schüler zu testen. Sie sollten aus vorgesehenen dingen (Pappe, Kleber und eine Schere) einen Turm bauen, auf dem oben drauf ein Lineal platziert werden sollte, ohne das der Turm dabei umkippt. Es wurden 3 Teams gebildet wobei eine(r) der/die Beobachter/in war. Glücklicherweise gelang es allen Teams, so dass der tag mit einem Erfolgserlebnis abgeschlossen werden konnte.

Sonntag, 14. Oktober 2007

Sabrina Mockenhaupt gewinnt Marathon-Debüt

Mit 2:29:33 Stunden gewann Sabrina Mockenhaupt wie erwartet den 11. Ford Köln Marathon, bei dem auch die Klasse 9i mit einer Staffel vertreten war.
(Siehe Bericht "
"Da simmer dabei" - die 9i läuft den Köln Marathon "!)

Click here to find out more!

Köln  Marathon 2007
Sabrina Mockenhaupt überquert die Ziellinie beim Köln Marathon.


Marathon kann einen hohen Spaßfaktor haben – oder auch nicht. Nicht nur die prominenteste Debütantin Sabrina Mockenhaupt durfte beides erleben, sondern sicher auch viele unter den 12.324 Marathonläufern, die bei der 11. Auflage des Köln-Marathons am „goldenen Oktober-Sonntag“ ins Rennen gingen. „Bis 32 Kilometer war es eine ‚Mocki-Show’, dann hat es mir einfach die Beine weggehauen!“ Den Kampf gegen den „inneren Schweinehund“ hat die kleine Siegerländerin, die für den Veranstalter „Kölner Verein für Marathon“ startet, dennoch mit Bravour überstanden. Mit 2:29:33 Stunden gab es für Sabrina Mockenhaupt nicht nur die erwartete Olympianorm des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV), sondern sie bescherte den Kölnern auch ihre Wunschsiegerin.

„Ein tolles Debüt“, zog DLV-Bundestrainer Detlef Uhlemann im Zielbereich in Köln-Deutz ein erstes Fazit. „Eine super Leistung unter den Bedingungen, denn gegen Mittag wurde es richtig warm.“ Der Bundestrainer blickt am Ende einer ereignisreichen Saison 2007 auf zwei hoffnungsvolle Debütanten im Marathonbereich. Schließlich unterbot eine Woche nach dem phantastischen Auftritt von Irina Mikitenko beim Berlin-Marathon (2:24:51) mit Sabrina Mockenhaupt eine weitere Deutsche die auf 2:31:00 fixierte Olympianorm. „Und es kommt schließlich noch Frankfurt“, fügte Uhlemann nicht ohne Stolz an, schließlich werden am Main noch Europameisterin Ulrike Maisch, die in Köln im ,Vorprogramm’ über die Halbdistanz überzeugende Luminita Zaituc, Claudia Dreher und voraussichtlich auch Melanie Kraus an der Startlinie stehen.

Beim „Marathon op Kölsch“ steht zweifellos der Spaßfaktor obenan. Dies bestätigen auch bedingungslos Jürgen Roters, der Kölner Regierungspräsident und Vorsitzender des Kölner Vereins für Marathon, und Harald Rösch, der Race-Director des Köln-Marathon. „Die Stimmung ist einmalig. Uns ist es gelungen, am Start eine lockere Stimmung zu erzeugen – und das ist unser Markenzeichen.“ Aus unzähligen Boxen dröhnten dann auch weniger die gängigen Hits der Welt, sondern eher Rock und Pop auf Kölsch.

Nicht recht Spaß hatte im Schlussteil Sabrina Mockenhaupt. So war der anfängliche Spaßfaktor jenseits der 30 km schnell vorbei, so sehr sich auch die „persönlichen Tempomacher“ Michael May, Oliver Mintzlaff und James Kiplagat Kosgei mühten. „Die mussten mich immer anscheißen…“, gestand Mocki freimütig. „Fast hätte ich meinem Image alle Ehre gemacht und wäre einmal mehr ausgestiegen. Doch ich habe gekämpft wie selten zuvor. Die Beine wollten einfach nicht mehr. Ich habe gespürt, der Mann mit dem Hammer kommt.“ Sabrina Mockenhaupt war sichtlich beeindruckt von der neuen Strecke, die für sie durchaus künftig zur Hauptstrecke werden wird. „Aber ich sehe Mocki noch lange nicht weg von der Bahn“, zeigt Bundestrainer Uhlemann verbandspolitische Ansprüche, schließlich wären mit einem Streich mit Irina Mikitenko und Sabrina Mockenhaupt die beiden einzigen international konkurrenzfähigen Langstrecklerinnen nicht mehr für Europacup-Einsätze verfügbar.

Hinter Sabrina Mockenhaupt schaffte die Österreicherin Susanne Pumper mit 2:33:27 Stunden noch den Sprung auf Rang zwei. „Ein optimales Ergebnis. Ich habe zwar kein Olympia-Limit und auch keinen neuen Landesrekord geschafft, aber ich bin total zufrieden.“ Pech für die starke Österreicherin, dass der ihr zugeordnete Tempomacher nach zwanzig Kilometern bereits aus dem Rennen gegangen war. „Dann ist es natürlich sehr hart geworden, aber ich bin froh, dass ich immer wieder versucht habe, Druck zu machen. Am Ende war es Gänsehaut pur.“ Die anfangs klar führende Äthiopierin Worknesh Tola brach nach 1:13:20 bei Halbzeit regelrecht ein und landete mit 2:34:28 auf Rang drei.

Köln  Marathon 2007
Daniel Too (Kenia) siegte in 2:11:05 Stunden.


Unspektakulär verlief das Männerrennen. Im Kampf der Afrikaner behauptete sich final Daniel Too (Kenia) in 2:11:05 Stunden vor seinen Landsleuten Samuel Muturi (2:11:27) und Benjamin Itok (2:11:33). Wie auch Sabrina Mockenhaupt erhielt auch der Kenianer ein Fahrzeug des Titelsponsors Ford.

Too steigerte dabei seinen im Frühjahr in Düsseldorf als Dritter gelaufenen Hausrekord um fünf Sekunden. Sichtlich niedergeschlagen war der Schweizer Christian Belz, der nach dem enttäuschenden Abschneiden im 10.000-m-Finale der Europameisterschaften in Göteborg den Umstieg auf die Marathondistanz in Köln vornehmen wollte – mit 2:15:07 Stunden aber weit hinter seinen eigenen Erwartungen zurückblieb. „Der Kopf wollte, aber die Beine einfach nicht.“ Dennoch wird Christian Belz seinem in diesem Jahr als WM-Dritten in Osaka überaus stark auftrumpfenden Trainingskollegen Viktor Röthlin auf die Marathondistanz folgen. Das machte der 33-jährige Schweizer unmissverständlich klar. „Nach acht Jahren Bahn-Leichtathletik brauche ich einfach eine neue Herausforderung.“ Die Hoffnung, mit einem gelungenen Debüt schon in Köln ein Fass aufmachen zu können, erfüllte sich jedoch noch nicht. DLV-Langstreckentrainer Detlef Uhlemann wäre allerdings schon glücklich, einen Läufer mit einem derartigen Potential wie es Christian Belz zweifellos besitzt in den eigenen Reihen zu haben. Als beste Deutsche wurden in Köln letztlich Bastian Kranitz (2:27:52) und Philipp Nawrocki (2:29:00) geführt.

Im Vorprogramm zum großen Marathonspektakel gingen 9.666 Läufer auf die Halbdistanz. Mit dabei auch Luminita Zaituc (LG Braunschweig), die nach einer Verletzungspause, die letztlich auch zur Absage für Osaka geführt hatte, wieder rechtzeitig in Schwung zu kommen scheint. Mit 1:11:54 Stunden waren gerade einmal fünf Männer schneller als die Braunschweigerin, die nach diesem Formtest hoffnungsvoll beim Frankfurt-Marathon Ende Oktober ins Rennen gehen kann. „Mir war es heute einfach zu kalt. Ich habe mich etwas ‚blau’ gelaufen, konnte aber mein geplantes Tempo durchlaufen“, zeigte sich ,Lumi’ zufrieden. Bei einer Starttemperatur von gerade einmal 6 Grad um 8.30 Uhr eine durchaus nachvollziehbare Reaktion. Die Tagesbestzeit lief zur frühen Morgenstunde Lars Haferkamp mit 1:07:33 Stunden. „Das ist sogar Bestzeit“, freute sich der 28-jährige Wirtschaftsinformatiker des TV Refrath.