Die Online-Schülerzeitung der IGS Aurich-West


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Freitag, 19. Februar 2010

Rekord-Hilfsaufruf für Haiti


Nachdem ein Erdbeben ganz Haiti zerstört und mehrere Menschenleben gefordert hat (insgesamt sind 200.000 Menschen gestorben), will die UNO jetzt mit einem Rekord-Hilfsaufruf helfen. Sie wollen für insgesamt mehr als 3 Millionen Betroffene 1,5 Milliarden Dollar sammeln. Da jeder dritte Haitianer betroffen ist, forderten UN-Generalsekretär Ban Ki Moon und sein Haiti-Sonderbeauftragter Bill Clinton die Mitgliedsländer auf, im Laufe dieses Jahres 1,44 Milliarden Dollar (derzeit 1,05 Milliarden Euro) für Haiti zu spenden.
Es sei wichtig, dass dies geschehe, weil 1,2 Millionen Menschen mit Essen versorgt und in Unterkünften untergebracht werden müssten.
Bill Clinton lies verlauten, das Haiti keine Versprechen brauche, sondern richtig Geld, damit sie, wenn sie morgens aufwachen, nicht drüber nachdenken müssen, wie sie oder ob sie an diesem Tag was zu Essen bekommen. Er sagte, dass die Haitianer ihr Land wieder aufbauen wollen, was ohne Geld aber nicht geht. ,,Wie soll man arbeiten wenn man Hunger hat oder die eigenen Kinder krank sind?", fragte er.
Die UNO versicherte, dass sie versuchen würden das Geld so gut wie möglich auszugeben.

Freitag, 22. Januar 2010

Nach einer Woche noch Überlebende in Haiti

Nach einer ganzen Woche wurde doch noch ein kleines Kind lebend gerettet. Kolumbische und französische Rettungsteams haben das Mädchen, welches gerade mal 22 Tage alt war, dienstags in der Stadt Jacmel an der Südküste Haitis gerettet, so die Feuerwehr in Kolumbiens Hauptstadt Bogota am Mittwoch.
Die Mutter konnte sich selbst aus den Trümmern retten und hat dann die Helfer zu ihrem eingeschlossenen Kind geführt, sagte der kolumbianische Einsatzleiter in Haiti, William Tovar.
Das Haus war größtenteils eingestürzt. Nur ein Balken hielt die Decke ab auf das Kind zu fallen. "Es ist ein Wunder", sagte Tovar im kolumbianischen Radio.
Man konnte auch eine Elfjährige retten. Diesmal waren es die Nachbarn die sie aus den Trümmern zogen. "Sie kommt Schritt für Schritt wieder zu sich, zurück ins Leben", sagte Dominique Jean, ein Chirurg, der für die französischen Hilfsgruppen Virade de L'Espoir und Alima vor Ort ist.
Auch am Dienstag wurde eine alte Frau von Helfer gerettet, sieben Tage nach dem Beben wonach der sichtlich bewegte mexikanische Retter Javier Vazquez sagte: "Es fühlte sich an, als ob Gott selbst meine Hand drücken würde." Er rettete, die Dame mit dem Namen Ena Zizi aus den Trümmern der erzbischöfischen Residenz in Port-au-Prince, wahrscheinlich ist sie 69 oder 79 Jahre alt.

Zizi ist nach Aussage der Ärzte kurz vorm verdursten, sie hat einen ausgerenkten Oberschenkel und ein gebrochenes Bein. "Ich bin okay, sozusagen", sagte sie, als sie auf einer Trage weggebracht wurde. "Ich habe niemals aufgegeben. Wir haben dafür gebetet, dass das passiert", sagte ihr Sohn, der in den USA wohnt, den Reportern des Fernsehsenders CNN, nachdem er erfahren hatte, dass seine Mutter lebt. Es werden noch mehr Überlebende unter den Trümmern vermutet, die Rettungskräfte hätten sogar mit einigen reden können. Es ist jedoch ein Rätsel wie die Menschen solange überleben konnten. Die Helfer fanden auch die Leiche des Erzbischofs Joseph Serge Miot. Der Geistliche saß in einem Stuhl, offenbar war er in seinem Arbeitszimmer von dem Beben überrascht worden.
Auch eine junge Frau konnte von den Trümmern eines Supermarktes gerettet werden. Die 25-Jährige sei bei Bewusstsein, und es gehe ihr den Umständen entsprechend gut, sagte ein Helfer. Bis Dienstag hatten 52 Rettungsteams mit 1820 Helfern und 175 Hunden nach Uno-Angaben insgesamt rund 90 Menschen lebend gerettet.