Die Online-Schülerzeitung der IGS Aurich-West


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Donnerstag, 16. April 2009

Jugendliche interviewen Gesandten der israelischen Botschaft

Im Bild zu sehen sind v.l.n.r. Museumsleiterin Brigitte Junge, der Vorsitzende der Deutsch Israelischen Gesellschaft Ostfriesland Wolfgang Freitag, die leeraner CDU-Bundestagsabgeordnete Gitta Connemann, der Gesandte der Botschaft des Staates Israel Ilan Mor, die Schüler Steffen Haake und Eike Asche sowie ihr Lehrer Alexander Wiebel.

Am 15. März 2009 haben zwei Schüler der Integrierten Gesamtschule Aurich-West den Gesandten der israelischen Botschaft, Ilan Mor, interviewt. Die beiden 10.klässler aus dem Wahlpflichtkurs Onlinezeitung Eike Asche und Steffen Haake waren zusammen mit ihrem Lehrer Alexander Wiebel zu Gast im Historischen Museum Aurich, um dem zweiten Mann der Botschaft einige Fragen zu stellen.

Ilan Mor war auf Einladung der leeraner Bundestagsabgeordneten Gitta Connemann (CDU) zusammen mit einigen Vertretern der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG) einige Tage durch Ostfriesland und das Emsland auf den Spuren der Jüdischen Gemeinde gereist. Er besuchte z.B. eine Synagoge, führte ein Gespräch mit einer Schulklasse und informierte sich im Historischen Museum über Jüdisches Leben in Aurich und Ostfriesland.

Zu Beginn des Besuchs im Museum führte Museumsleiterin Brigitte Junge die Gruppe durch ihre Ausstellung und brachte dadurch selbst den Israeli Mor zum staunen. Anschließend führte der Gesandte zusammen mit Gitta Connemann ein kurzes Pressegespräch. Wie zu erwarten, wurden ihm seitens der alteingesessenen Presse keinerlei kritische Fragen z.B. zur aktuellen Kriegspolitik Israels gestellt. Lediglich einige Fragen zum Reiseprogramm wurden beantwortet und endeten in einer Begeisterung des Redakteurs.

Nun war es also an den Schülern, dem Israelischen Repräsentanten einmal auf den Zahn zu fühlen. Sicherlich kein gerade leichtes Unterfangen, wo doch neben dem Gesandten der israelischen Botschaft mit den Vertretern der DIG und der CDU durchweg Befürworter der israelischen Politik mit am Tisch saßen. Zum Glück blieben Beleidigungen oder sonstige Dinge unterhalb der Gürtellinie aus und die Jugendlichen konnten Ilan Mor in einer angenehmen Atmosphäre befragen.

Das Gespräch fing mit der obligatorischen Frage nach Mors Aufgabe in der Botschaft an. Er erklärte, dass er schon auf allen Kontinenten dieser Welt gearbeitet hatte und nun zweiter Mann in der israelischen Botschaft sei. Eine seiner Aufgaben sei, zusammen mit vielen anderen Israelis der Regierung und einigen pro-israelischen Deutschen Schulbücher auf ihre Richtigkeit zu überprüfen. Sie würden sich die deutschen Bücher im Bezug auf den Holocaust etc. und den Nahost-Konflikt anschauen, und die Deutschen würden sich die Israelischen Bücher im Bezug auf den Holocaust etc. und die jüngere deutsche Geschichte ansehen.

Auf die Frage, ob bei diesen „Überprüfungen“ der Schulbücher auch Palestinenser dabei wären, um auch die Neutralität der Ausführungen zu gewährleisten, antwortete er: „Es geht hier nicht um Neutralität, es geht darum, dass es aus unserer Sicht richtig dargestellt wird!“ Dies verwunderte die IGSler doch ein wenig, zumal somit der Eindruck entstand, die Bücher würden nur die Regierungslinien widerspiegeln und keine objektiven Informationen mehr liefern.

Es folgten eine Menge weiterer Fragen, die sich hauptsächlich um die aktuelle Kriegspolitik Israels und den Nahost-Konflikt drehten. Während Mor bei den ersten Fragen noch relativ souverän ausweichte, zeigte seine Argumentation bei mehrmaligen Nachfragen jedoch immer mehr Lücken auf.

Auf die Frage, ob man sich denn wundern müsse, wenn die Bevölkerung des Gaza-Streifens gegen die Israelische Regierung ist, wenn diese ihre Heimat bombardieren, musste der Regierungsmitarbeiter sogar einige Momente schweigen. Nach der Behauptung der Schülerredakteure, die Hamas würde in Gaza schließlich auch interstrukturelle Maßnahmen durchführen, stimmte er sogar bedingungslos zu.

Immer wieder brachte er zum Ausdruck, dass seiner Meinung nach Gespräche mit den Palästinensern keinerlei Sinn hätten. Er fragte mehrmals, über was man denn mit Leuten reden solle, die seine eigene Existenz nicht anerkennen würden. Spontan antwortete ein Schüler „Übers Wetter“, worauf Museumsleiterin Brigitte Junge erwiderte „über die Kinder“. Danach führten die Schüler natürlich noch aus, dass es aus ihrer Sicht allemal besser sei, über Oberflächlichkeiten zu reden, um wenigstens gemeinsame Annährungen zu schaffen, als gegeneinander Krieg zu führen. Dieser Meinung konnte sich Ilan Mor leider nicht anschließen.

Ein weiterer Punkt, indem der Israelische Botschafter den Schülern erstaunlicher Weise Recht gab, bezog sich auf die Freundschaft Israels und der USA. Nachdem Mor behauptet hatte, die Freundschaft Israels und der USA seien „unantastbar“, fragten die Schüler, ob dies an der reinen Freundschaft läge, oder an den vielen jüdischen Wählerstimmen in den USA und den guten wirtschaftlichen Beziehungen. Herr Mor gab zu, dass die Amerikanische Jüdische Gemeinde tatsächlich überproportional politisch aktiv sei und kein amerikanischer Präsident die jüdischen Wählerstimmen verlieren wolle. Auch Bestätigte er natürlich die sehr guten wirtschaftlichen Beziehungen.

Hier viel auf, dass der Regierungsrepräsentant nicht so sehr vom neuen amerikanischen Präsidenten Obama jubelte, wie es sehr viele andere Menschen der „westlichen Welt“ tun. Aus seinen Ausführungen hörte man eher eine leichte Kritik am Präsidenten heraus.

Selbstverständlich gab Ilan Mor den beiden 15jährigen nicht in allen Fragen Recht, zum Ende wurde er jedoch zunehmend aufgeschlossener und beantwortete auch jede Frage. Schließlich gibt es auch Menschen, die zwar auf eine Frage etwas sagen, damit jedoch nicht auf die Frage antworten. Zu diesen Menschen gehört Herr Mor zweifelsohne nicht.

Somit war dieses fast zweistündige Gespräch sicherlich für beide Seiten interessant. Mor sah, dass nicht alle Deutschen die Politik der israelischen Regierung gutheißen, und bekam durch dieses sachliche Gespräch zwischen Juden und Christen den Beweiß geliefert, dass Kritik an der Israelischen Kriegspolitik und Antisemitismus nicht eins sind. Eike Asche und Steffen Haake konnten sich durch den Gesandten einmal alles aus der Sicht eines Israelis anhören und bekamen die seltene Gelegenheit, mit einem Repräsentanten Israels zu diskutieren.

Dafür, dass sich Herr Mor Zeit genommen hat, danken ihm Eike Asche und Steffen Haake sehr.

Steffen Haake

Montag, 16. Februar 2009

Stupidedia das Wikipedia der anderen Art


Wenn ein Schüler in Deutschland den Auftrag kriegt über ein bestimmtes Thema Informationen zu sammeln sucht er das Thema warscheinlich bei Wikipedia der freien Interneternetenzyklopädie. Nun gibt es jedoch für fast alle berühmten Dinge auf diesem Planeten ein schlechtes oder albernes Gegenstück. Zu Wikipedia gibt es nun ein eher lustiges Gegenstück welches auf dem selben Prinzip beruht, auf dieser Seite schreiben Redakteure Artikel über verschiedene Themen. Man kann durchaus bei Stupidedia die selben Artikel suchen und finden wie bei wikipedia aber meistens unterscheiden sich diese von grundauf.

Als Beispiel habe ich nun auf Wiki. den Suchbegriff Stupidedia und auf Stupi. dem Begriff Wikipedia eingegeben. Das Ergebnis war recht interressant:

Stupidedia: Wikipedia
und
Wikipedia: Stupidedia

Wikipedia will eher damit überzeugen viele fakten auf möglichst viele themen zu geben. Stupidedia hingegen ist völlig egal was in den Artikeln steht hauptsache es ist lustig oder sonstwie erheiternt. Als vergleich kann man vielleicht zwie Schülerarten anführen: Wikipedia ist der Streber der jedem Lehrer gefallen möchte und Stupi. ist der Punk dem egal ist was man über ihn denkt solange er provozieren kann.
Besonders über verschiedene Jugendgruppen wie emos oder Punks kann man bei Stupidedia die längsten Artikel finden. Falls man also erheiternde aber unseriöse Artikel über z.b. Staubsauger sucht ist diese Seite definitiv einen Blick wert. Wikipedia bleibt mit einer vielzahl an Artikeln die Teilweise dem Brockhaus alle ehre machen das mekka unter den Online Lexikas.

Montag, 19. Januar 2009

Unbekannte überfielen Sparkassen in Marienhafe und Georgsheil

In den letzten Tagen überfielen unbekannte Räuber zwei Fialen der Ostfriesischen Sparkasse Aurich-Norden in Marienhafe und Riepe. Während Sie in der Marienhafener Filiale noch leer ausgingen, machten Sie in Riepe eine Beute von mehreren Tausend Euro. Hier fesselten Sie den Angestellten des Kreditinstitutes an einem Stuhl, um ungehindert den Safe auszuräumen. Bislang tappt die Polizei scheinbar noch im Dunkeln. Die schlitzohrigen Gesetzesbrecher hatten zudem noch eine falsche Spur gelegt, und die Schutzmänner dadurch in die falsche Richtung zu locken. Sie hatten in Georgsheil unbemerkt das Kennzeichen eines moordorfer Golf III gestohlen und es mit Kennzeichenverstärker an ihren Wagen, wahrscheinlich vom gleichen Typen, geschraubt. Die nichtsahnenden Polizisten wahren danach mit einer ganzen Reihe von Staatsdienern zum Arbeitsplatz des Golf-Besitzers, das Volkswagen-Werk in Emden, gefahren. Hier hatten Sie den ahnungslosen Mann fest genommen und ihren Fehler schließlich bemerkt. Zeitgleich hatte allerdings ein zweites Einsatzkommando das Elternhaus des VW-Werkers in Berumer-Fehn gestürmt. Zufällig wahren auch die Eltern des Unschuldigen Halter eines VW Golf III, weshalb den Ermittlern zunächst der Eindruck entstand, der Verdächtigte sei hier anzutreffen. Als sich diese Spur schließlich als falsch zeigte, stand für die Polizisten fest, dass sie nach wie vor im Dunkeln tappen.

SFE Berlin. Die zweite Chance fürs Abitur.

Die SFE Berlin ist eine Schule für Erwachsenenbildung.
Hier haben Erwachsene die Chance ihr Abitur oder ihren Mittleren Schulabschluss nachzuholen.

Die Schule entstand im Jahre 1973, auf Grund eines Schulstreiks, ein Jahr früher, gegen Überfüllung in den Klassen, Schuldirektoren als Autoritätsperson und anderen politischen Gründen.

Heute gibt es auf der SFE Berlin ca. 320 Schüler in 12 Klassen und 14 Lehrkräfte.
Die Schulkosten bewegen sich zwischen 135 und 148 Euro.


Das Besondere an dieser Schule ist, dass die „Schüler“ viele Freiheiten haben, aber trotzdem lernen.Allerdings ohne Noten.
Auch ist das „zur Schule kommen“ keine Pflicht. Und auch zuspät kommen wird nicht bestraft.
„Marius und Mirko kommen zu spät, setzen sich hinten an die Wand, die Füße auf den nächstbesten Stuhl. Niemand sagt etwas.“
Außerdem ist die SFE eine sehr politische Schule.
Auf der Website wird sie mit diesen Worten angepriesen:
"Du kannst oder willst nicht mehr auf eine staatliche Schule?
Du möchtest den Mittleren Schulabschluss oder Abitur?
Du möchtest das Abitur nachholen?

Du möchtest bei der Schulgestaltung mitbestimmen?
Du brauchst ein „flexibles Zeitmanagement“?

Du möchtest eine Schule ohne Zensurendruck?
Du willst ohne Konkurrenzdruck lernen?

Du möchtest auf eine Schule, wo Sexismus, Rassismus, Antisemitismus und Homophobie auf Widerstand treffen?

Dann passt vielleicht die SFE zu dir!!"

Ein Lehrer äußert sich wie folgt:
"Unsere Klasse ist sehr politisch“, erklärt Marius. „Wenn dann in der Richtung was los ist, sind fast alle fort.“

Für Schüler, die sich zum Ziel gesetzt haben, ihren Abschluss nachzumachen und sich dafür einsetzten, auch wenn sie für eine normale Schule schon zu alt sind,oder auf eine Schule gehen wollen, die politisch orientiert ist, ist dies sicher eine gelungene Methode.
Eine Schülerin, die selbst auf so eine Art Schule ging, schrieb im Forum der Internetseite "neon.de" unter einem Bericht über die SFE :
"Solche Schulsysteme funktionieren wunderbar! Und solche Schulen sind nicht weniger stressig und undizipliniert schon gar nicht.Ich war auf einer solchen Schule (Grund- und Mittelstufe).Wir hatten unseren "Offenen Beginn" "Klassenrat" und unsere Klasse haben wir auch selber geputzt. Nix von wegen Verwahrlosung. Wir Kinder konnten schon in der 5. Klasse alleine kochen, Schreibmaschine schreiben, den Computer bedienen und vor allem selbstständig Referate halten. Ich habe mein Abi dann an einer "normalen" Frontalschule gemacht und habe mich immer über die Unselbstständigkeit der Leute gewundert. Ich habe das beste Abitur des Jahrgangs gemacht und meine alte Schule hat bei der unsinnigen Pisa-Studie den besten Platz belegt, sogar noch vor Dänemark.
ein Leitsatz den bei uns die Kinder zu den Lehrern gesagt haben: Hilf mir, es selbst zu tun!"



Von Mareke und Tomke

Mittwoch, 14. Januar 2009

Der Erdbeerpflücker und weitere Bände

Von Monika Feth...

Der Erdbeerpflücker



Inhalt: Seit einiger Zeit wohnt Jette zusammen mit ihren Freundinnen Caro und Merle in einer WG. Schon länger verhält sich Caro seltsam, sie hat einen Freund von dem sie nichts erzählen will. Eines Nachts verschwindet sie. Jette und Merle warten vergebens, ohne zu ahnen, wo ihre Freundin wirklich ist.
Die Polizei findet die Mädchenleiche am Waldrand. Caro ist ermordet worden, soviel ist sicher. Jette schwört Öffentlich Rache und der Mörder nähert sich ihr als Freund,und sie verliebt sich in ihn, ohne zu wissen, mit wem sie es in Wahrheit zu tun hat.


Der Mädchenmaler:

Inhalt:
Nachdem der Tod von Jettes und Merles Freundin Caro im Vorgängerroman „Der Erdbeerpflücker“ aufgeklärt worden ist, stellen sich die beiden im Folgeroman die Frage, wer zukünftig in Caros Zimmer wohnen soll. Denn sie möchten es auf keinen Fall so beibehalten, wie Caro es hinterlassen hat.
Somit beginnt die Suche nach einem neuen Mitbewohner. Ja, genau, die beiden möchten eine männliche Person, um zu vermeiden, dass sie Caro vergessen oder anfangen, sie mit einem anderen Mädchen zu vergleichen. Nach einer langen Suche zieht Mike in die WG. Mit ihm verstehen sich Jette und Merle blendend, alles scheint perfekt zu sein und läuft gut. Doch da ist noch Mikes Freundin Ilka... und an die kommen Jette und Merle einfach nicht heran. Es ist, als sprächen sie mit einer Wand. Was aber ist da los? Ist ihr etwa etwas Schlimmes passiert? Die Situation spitzt sich zu, nachdem Ilka eines Tages plötzlich verschwindet. Und schon steckt Jette wieder in einem mysteriösen Fall und begibt sich auch selbst wieder in große Gefahr...

Maike A.

Montag, 16. Juni 2008

Beachvolleyball auf dem Marktplatz

Beim 5. OLB Beachvolleyballcup auf dem Marktplatz gab es so viel Teilnahme wie noch nie.
25 Teams von den vier teilnehmenden Schulen, IGS Aurich-West, Gymnasium Ulricianum,
Hauptschule Sandhorst und Realschule spielten trotz des schlechten Wetters mit viel Einsatz und Spass.
Nur einmal wurde das Turnier unterbrochen, weil es zu stark geregnet hat. Doch auch diese Unterbrechung dauerte nur ca. zehn minuten.
In einem der vier Finalspiele, mischten auch die Spielerinnen der IGS mit.
Letztendlich unterlagen sie aber dennoch mit 15:19 Punkten dem Team des Gymnasiums, das die meisten Pokale mit nach Hause nahm.

Janna Heyen

Laser oder Optische Maus?

Eine Laser Maus mit einer auflösung von 800 dpi(dpi=dots per inch, punkte pro zoll, es ist ein Maß für die Bildauflösung elektronischer Bilddateien) kostet ungefähr soviel wie eine Optische Maus mit +1600 dpi. Aber ist sie dadurch auch besser? Die Laser Maus beleuchtet den untergrund mit einem Laser, das hat den Vorteil, dass sie auf unstrukturierten, transparenten oder
spiegelnden Oberfläche trotzdem perfekt läuft. Ausserdem kommen sie sogar auf glatten oberflächen, wie etwa Metall oder poliertem Holz, zurecht. Die Optische Maus, die mit einem LED Licht den untergrund beleuchtet, erfasst die bewegungen Optisch vom untergrund. Die Funktionsweise basiert auf moderner Bildverarbeitung. Es ist eine kleine Kamera eingebaut, die alles wo die Maus rübergeht erfasst und in die Bewegung der Maus umsetzt, wie bei der Laser Maus. Dieser Sensor nimmt ständig Bilder auf. Die Bild-Wiederholrate ist größer als 1500 Bilder pro Sekunde. Dadurch, dass die Laser Maus auf so vielen untergründen, so perfekt den Mauszeiger führen kann, ist der hohe unterschied an dpi nicht schlimm, sie läuft durch den Laser genau und oft sogar besser als eine Optische Maus mit +1600 dpi.

von Eike S. und Maike A.

Montag, 9. Juni 2008

Love Vegas Filmbeschreibung

Joy(Cameron Diaz) wird vor allen ihren Freunden von ihrem Freund vor die Tür gesetzt und Jack(Ashton Kutcher) von seinem eigenen Vater gefeuert. Und wo kann man besser den Frust und die Wut sowie denn Herzschmerz am besten vergessen? Natürlich in Las Vegas!
Zwischen den Glücksspielen und den vielen Cocktails laufen sich die beiden über den Weg und verbringen gemeinsam eine wilde und lange Partynacht in Las Vegas. Bis sie das Unglück am nächsten Morgen wieder einholt. Wie auch immer es dazu kam- Joy und Jack hatten geheiratet. Noch schlimmer kann es immer werden…
Eine schnelle Annullierung soll die das Unglück wieder aus der Welt schaffen, aber wie das nun einmal so ist in Vegas, wirft Jack Joys letzten Chip in einen einarmigen Banditen und wie es auch nur kommen konnte knackt Jack den Jackpot von 3 Millionen Dollar. Bei der Scheckübergabe wird eindeutig klar, dass die beiden sich diesen Scheck auf keinen Fall teilen wollen, jeder will das Geld für sich behalten.
So landen sie sich vor dem Gericht und der Richter soll entscheiden was mit dem Geld passieren soll, zugunsten der beiden. Er beschließt, dass das Geld erst ausgezahlt wird, wenn Joy und Jack für sechs Monate als Ehepaar zusammen gelebt haben.
Das gemeinsame Eheleben wird für beide zum täglichen Krieg. Jack ist dennoch der Überzeugung das Männer und Frauen nicht dafür geschaffen sind um zusammen zu leben. Joy hingegen ist sich wirklich sicher nie ein widerliches Exemplar der männlichen Art getroffen zu haben wie Jack. Aber irgendwie müssen sie sich auch eingestehen, dass sie eigentlich recht gut zusammen passen. Es müsste noch schlimmer kommen das sich die beiden dies dann eingestehen können.


Von Maike A.

Einschlafprobleme bei der Hitze

Viele kennen es: nach dem schönen Tag in der Sonne kommt der Kampf mit der Hitze im Schlafzimmer.
Mit der Bettdecke ist es zu warm, ohne zu kalt oder einfach zu ungewohnt, egal wie man liegt, man findet keinen Schlaf.
Wir haben ein paar Tipps gesammelt, die euch vielleicht helfen könnten:

- Man sollte vor dem Einschlafen nicht mehr so viel essen, da der Körper dann abeiten muss und das strengt zusätzlich an.
Wenn man etwas essen möchte, dann am besten Obst oder Gemüse.

- Wenn morgens und abends lüftet und man den Raum tagsüber abdunkelt, heizt das Zimmer sich nicht so sehr auf. Wer kein Problem damit hat, kann das Fenster auch in der Nacht geöffnet lassen.

- Man sollte sich nicht so viele Gedanken machen, denn Einschlafprobleme können auch psychisch bedingt sein.

- Tagsüber schlafen ist ebenfalls nicht zu empfehlen, da man am Abend eventuell nicht mehr müde ist.

- Es ist ratsam, anstatt der Bettdecke nur ein Laken oder einen Bettbezug zu nehmen.

Wir hoffen, dass wir euch helfen konnten.
Wenn ihr wollt, könnt ihr in das Kommentarfeld eigene Tipps schreiben.

von Janna H. und Maike A.

Sonntag, 1. Juni 2008

Vilsa Frisches Wasser aus dem Norden


Dieses Jahr findet an unserer Schule wieder der Fund Raising Lauf statt. Das Wasser das die Athleten unterwegs an einzelnen Stationen zu sich nehmen wird von Vilsa, einem Mineralbrunnenbetrieb mit Sitz in Bruchhausen-Vilsen zur Verfügung gestell. Der Sitz liegt ca. 35 Kilometer südlich von Bremen. Der volle Name der Gesellschaft lautet: „VILSA-BRUNNEN O. Rodektohr GMBH & Co. KG". 1909 wurde die Quelle in Bruchhausen-Vilsen entdeckt, zum Unternehmen gehören weiterhin die Mineralwasserbrunnen Bremer Schweiz GmbH (Lesumer) und Bad Pyrmonter. Ausserdem ist das Untenehmen noch Sponsor des SV Werder Bremen. Allein in Deutschland beschäftigt das Unternehmen 410 Mitarbeiter.

Montag, 26. Mai 2008

Schauspieler aus Harry-Potter-Film erstochen



Der 18-jährige Schauspieler Rob Knox aus dem neuen Harry- Potter-Film ist vor einer Londoner Kneipe erstochen worden. Er spielte in dem neunen Teil, der bei uns im November in die Kinos kommt, die Rolle des Marcus Bably. Wie die Polizei mitteilte sei ein 21-jähriger wegen Mordverdacht festgenommen worden. Die genauen Umstände der Tat seien vorerst nicht klar gewesen, aber sie haben festgetellt, dass der Täter offenbar mit zwei Messern in die Bar gekommen sei. In einem Handgemenge ist Knox dann tödlich verletzt worden. Die Eltern des Toten beschrieben ihren Sohn als "freundlich und fürsorglich".
Die Produktionsfirma Warner Bros. erkärte, dass sie zutiefst schockiert seien. Aber ob Fertigstellung des Films vom Tod des Schauspielers in Gefahr steht, ist bist jetzt nicht bekannt.

Montag, 19. Mai 2008

Sugar - manche mögen's heiß

Am Mittwoch, den 16. April 08, hat die Landesbühne Niedersachsen Nord
das Musical von Peter Stone „Sugar - manche mögen's heiß“ präsentiert.
Das Musical stand der Verfilmung in nichts nach, wobei die Handlung teilweise nicht dieselbe war, was aber keinesfalls eine Verschlechterung des Stückes bedeutete.
Das Stück handelt von zwei Musikern: Joe und Jerry aus Chicago in der Mafiazeit die Arbeit suchen. Zufällig werden sie Zeugen eines Mordes, weswegen sie von der Mafia gesucht werden. In der ganzen Stadt gibt es keine Arbeit mehr für sie, die einzigen freien Stellen, sind in einem Frauenorchester wo sie als Männer natürlich nicht mitspielen dürfen. Also verkleiden sie sich als Frauen um mit dem Orchester schnell aus der Stadt zu kommen, um der Mafia zu entwischen. Auf der Bahnfahrt zu ihrem Engagement in Florida verlieben sich beide in die Ukulele Spielerin und Sängerin Sugar (die in der Verfilmung von Marilyn Monroe gespielt wird). Obwohl beide ihre wahre Identität nicht preisgeben, versucht jeder oder jede beliebter bei Sugar zu sein als der andere. Als sie Florida erreichen, um dort im Hotel aufzutreten, verliebt sich der Millionär Osgood Fielding III. in Jerry, während sich Joe eine neue Identität zulegt, um sich Sugar als Mann nähern zu können. Er gibt sich Sugar gegenüber als Millionär Shell Junior aus und kann sich die Yacht von Osgood für ein Treffen mit Sugar ausleihen, da er Jerry überzeugt hat, mit Osgood für diesen Zeitraum auswärts tanzen zu gehen, anstatt sich auf dem Boot zu treffen.
Unglücklicherweise hat auch die Mafia zu einer Konferenz im selben Hotel eingeladen und die Gang, die hinter Joe und Jerry her ist nimmt als Abordnung aus Chicago an dieser Zusammenkunft teil. Voller Panik versuchen sich Joe und Jerry vor der Gang zu verstecken und landen dabei aber genau unter den Tischen der Gang aus Chicago. Sie erleben so die Ermordung der Gang durch einen Attentäter, der aus einer riesigen Geburtstagstorte hervorspringt, unmittelbar mit. In der Aufführung wird die Gang durch die Dummheit eines seiner Mitglieder erschossen. Jerry, Joe, Sugar und Osgood der Jerry heiraten will fliehen auf Osgoods Yacht, der Caledonia II. Auf der Fahrt versucht Jerry Osgood klar zu machen das sie nicht heiraten können da sie gar nicht zu einander passten. Sogar zu dem Argument „ich bin ein Man“ antwortete Osgood nur „Na und? Niemand ist vollkommen!“

Sonntag, 4. Mai 2008

WESTPOST-Special

WESTPOST-Special zu den Olympischen Spielen 2009 in Peking/China
Die WESTPOST hat für ihre Leser diese Woche einen besonderen Leckerbissen:
Ein Special zur von tibetischen Mönchen angestoßenen Debatte über einen Boykott der Olympischen Spiele 2009 in Peking/China.
Dieses Thema ist unserer Meinung nach auch für Schüler und Schülerinnen wichtig, weil wir finden, dass man sich mit diesem schwierigen Thema auch als Jugendlicher auseinandersetzen muss.
Die Redaktion der WESTPOST hofft, dass euch die zahlreichen Berichte gefallen und ihr euch mithilfe der WESTPOST genau über dieses interessante und vor allem höchst aktuelle Thema informieren könnt.
Viel Spaß beim Lesen!

Das Internationale Olympische Komitee und seine Funktionäre

Thomas Bach ist der mächtigste Mann im deutschen Sport. Schon bald könnte er sogar der mächtigste Funktionär weltweit sein. (Bild: http://www.welt.de/ )

Denn Jacques Rogge, dem Präsidenten des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), wird immer häufiger Amtsmüdigkeit nachgesagt. Und der versierte Strippenzieher Bach, derzeit Vize-Präsident, gilt als erster Kandidat für die Nachfolge – vielleicht bereits 2009.

Irgendwann im Juni, irgendwo in Westchina wird es so weit sein: Dann wird der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes die olympische Fackel tragen. Symbolische Auftritte dieser Art liebt Bach, der so gerne den Eindruck erweckt, sein Wirken im Weltsport gelte alleine dem Wahren, Schönen und Guten. Ganz empört war Bach neulich, als die Fackel von diesen fiesen Tibet-Demonstranten „mit Gewalt angegriffen” wurde. Dass er schon mal gegen Gewalt in China protestiert hätte, ist indes nicht erinnerlich.

Demnächst also läuft er mit dieser Fackel, die derzeit auch schon mal „Flamme der Schande” („flame of shame“) genannt wird. Es wird schön werden für Bach, und es wird keine Gewalt geben in Westchina. Zumindest nicht gegen die Fackel. Eher schon gegen das dort lebende bedrohte Volk.

Bach will den olympischen Maskenball in Peking unbedingt zum Erfolg führen. Seine Karriere im IOC würde sehr davon profitieren. Er weiß: Die Zukunft des Sports wird ganz besonders in Asien gestaltet, natürlich auch in Russland und den USA oder am Persischen Golf. Die alte Welt aber, Europa also, schaut immer öfter, wie im richtigen globalen Leben, in die Röhre.

Längst, das ist ja eine Binsenweisheit, ist der internationale Sport Tummelplatz weltumspannender Konzerne, die sich eng gewebter Lobbyisten-Netzwerke bedienen, zum Nutz der Bilanzen. Einer der Erfinder dieses Systems ist der verstorbene Adidas-Chef Horst Dassler, der schon früh das Potenzial einer Verflechtung von Sportpolitik und Gewinn erkannte und umsetzte. Bei Adidas hat auch Thomas Bach seine ersten Karriere-Schritte erfolgreich zurückgelegt. Bach sagt heute: Hinter seiner ehrenamtlichen IOC-Karriere stecke „keine Planung”.

IOC-Präsident Jacques Rogge (links), Vorgänger Juan-Antonio Samaranch.
(Bild: http://www.tribuneindia.com/ )

Menschenrechte spielen bei der angestrebten Profitmaximierung eine untergeordnete Rolle. In China jedoch ist diesbezüglich alles in bester Ordnung. Das hat der greise, aber noch immer umtriebige Juan-Antonio Samaranch (88), Rogges Amtsvorgänger, bei seinen Recherchen klipp und klar festgestellt: „Es gibt dort eine Börse, es gibt Millionäre, es gibt schlichtweg alles.” Wer wollte da meckern?


Die wirtschaftlichen Dimensionen des Weltsports sind gewaltig. So bescheren 35 Sponsoren (u.a. Adidas, Volkswagen) dem Pekinger Organisationskomitee BOCOG eine Milliarde Dollar. Und das IOC selbst lässt sich vom exklusiven Kreis seiner zwölf Top-Sponsoren 866 Millionen Dollar überweisen.
Beim Zugriff auf Olympia geht es nicht zimperlich zu. So wie im Vorjahr in Guatemala, als die Winterspiele 2014 von den allzeit objektiv urteilenden IOC-Mitgliedern an Russlands Sotschi vergeben wurden. Ein wenig verwunderlich war nur, dass der Badeort am Schwarzen Meer laut IOC-Prüfungskommission die schlechteste Bewerbung vorgelegt hatte und dann doch gegen Pyeongchang/Südkorea und Salzburg/Österreich triumphierte.


Olympische Interessen: Wladimir Putin. (Bild: http://www.literarische.de)

Wohl auch, weil sich das IOC den handfesten „Argumenten” des Energiegiganten Gazprom sowie den Bemühungen von Wladimir Putin nicht verschließen mochte. Putin führte letzte Hintergrundgespräche in Guatemala zur Sicherheit selbst, massiv unterstützt vom ehemaligen Franco-Freund Samaranch, der erfolgreich seine alte IOC-Seilschaft aktivierte.

Leidtragende waren zum einen die Salzburger, die zwar das beste Konzept vorlegten, doch vergaßen, dass dies heutzutage nicht reicht. Und zum anderen die Südkoreaner, die so zuversichtlich mit der geballten Unterstützung des ehrenwerten Hauses Samsung ins Rennen gegangen waren. Aber Samsung lässt sich nicht entmutigen und wird es im Jahr 2018 (u.a. gegen München) erneut versuchen.

Südkoreas Konzernlenker sind bei den sportpolitischen Ränkeschmieden immer wieder besonders schamlos vorgegangen. Gerade erst wurde offiziell mitgeteilt, Samsung-Vorstandsvorsitzender Lee Kun-Hee sei zurückgetreten. Dummerweise ist er daheim wegen massiver Steuerhinterziehung - die Rede ist von rund 200 Millionen Dollar - angeklagt. Ihm drohen bis zu fünf Jahre Haft.

Am 23. April, zwei Tage nach seinem angeblichen Rücktritt, tauchte Lee Kun-Hee indes schon wieder in offizieller Mission in Peking auf und verkündete dort ein neues Sponsor-Abkommen mit dem IOC bis 2016. Es ist immer sehr praktisch gewesen, dass Lee Kun-Hee, einer der hundert reichsten Männer der Welt, selbstverständlich auch Mitglied des IOC ist. Man darf sich dabei natürlich nichts denken.

Genauso wenig wie bei den Verpflichtungen, die etwa Thomas Bach selbst aus einem Beratervertrag mit Siemens erwachsen (das angebliche Jahressalär von 400.000 Euro wurde bisher nicht dementiert). Bach ist immer ganz erstaunt, wenn er auf mögliche Interessenkonflikte angesprochen wird und legt Wert auf die Feststellung, wie gut er das eine vom anderen trennen könne.

„Wer 2008 nach Peking reist, wird eine Welt voller Siemens-Technologie betreten”, hat der Konzern, der zum Leidwesen Bachs gerade Auslöser einer ziemlich unappetitlichen Korruptions-Affäre ist, voller Stolz mitgeteilt. Das geht schon los beim neuen gigantischen Flughafen-Terminal in Peking: Für die Anlage des britischen Stararchitekten Norman Foster lieferte Siemens ein 50 Kilometer langes Gepäcktransportsystem. Dazu kommen Steuersysteme für die U-Bahnen oder auch Infrastruktur-Technik für das Olympiastadion.

Mit diesen Projekten, sagt der Wirtschaftsjurist Bach, habe er nie etwas zu tun gehabt, er sei vor allem „im arabischen Raum” tätig. Aber auch dort lässt sich ja Sinnvolles gestalten, besonders wenn man, wie Bach, Präsident der Arabisch-deutschen Industrie- und Handelskammer ist. Das Emirat Katar will sich mit der Hauptstadt Doha für die Sommerspiele 2016 bewerben. Und da ist es nur gut, wenn da einer ist wie Bach, der stets streng, wie er betont, „zwischen Sport und Beruf” zu trennen weiß.

Bach ist auch Aufsichtsratschef der Weinig AG: Der in Bachs Heimatstadt ansässige weltweit größte Hersteller holzverarbeitender Maschinen ist äußerst aktiv in China. Die Weinig AG gehört einer kuwaitischen Investorengruppe. Interessenkonflikte? Ach was. Die Süddeutsche Zeitung zitierte ihn so: „Gäbe es dennoch ein Problem würde ich es nach international üblichen Ethikstandards lösen, durch Offenlegung.” Der gute Mann des Weltsports.

Bei der Eröffnungsfeier am 8. August in Peking wird das deutsche Team nicht wie üblich unter „G” wie Germany einmarschieren, sondern unter „D”. Weil der chinesische Name für Deutschland „De Guo” lautet. Das heißt: Land der Tugend. Und Thomas Bach ist sein tugendhafter Sportregent...

Steffen Haake

Sonntag, 13. April 2008

Seminar: „60 Jahre Israel“

Seminar: „60 Jahre Israel“
Traditionen und Moderne in einem komplexen Umfeld

Vom 4. bis 6. April 2008 fand im Auricher Hotel „Köhlers Forsthaus“ ein Seminar zum Thema „60 Jahre Israel“ statt. Organisator der Veranstaltung war das Hermann-Ehlers-Bildungswerk Oldenburg der Konrad-Adenauer-Stiftung.

Am 14. Mai 1948 wurde der Staat Israel gegründet. Drei hochkarätige Referenten erklärten, wie sich das Land in dieser Zeit entwickelt hat, wie sich Israel heute von innen "anfühlt": Sie gaben Erklärungen zu Religion, Demokratie, Jugend und Militär.

Daniel Dagan, ein israelischer Journalist, der heute in Berlin lebt, gab Hintergrundinformationen zur Staatsgründung Israels am 14. Mai 1948, zur Kibbuz-Bewegung und zur Demokratie in Israel.
Igal Avidan, Korrespondent des Israelischen Nachrichtenmagazins „Jerusalem Report“ und Buchautor gab Vorträge zu den Themen „Orthodoxie vs. säkulares Israel“, „Israel: Land der Kinder“ und „Holocaust-Überlebende in Israel und das deutsch-israelische Verhältnis“.
Dr. h.c. Johannes Gerster, Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG) und langjähriger Bundestagsabgeordneter, gab Erklärungen zu der Religion, der Jugend und den aktuellen Perspektiven für den Friedensprozess in Israel. Er hatte selbst 9 Jahre in Jerusalem gelebt und dort u.A. ein Bildungswerk der Konrad-Adenauer-Stiftung aufgebaut.
Des Weiteren war Roland Neidhardt, DIG Oldenburg, anwesend, der über seine langjährigen Erfahrungen berichtete und eine Diskussionsrunde zum Thema „Israelbild in Deutschland und Deutschlandbild in Israel“ moderierte.

Da das britische Mandat für Palästina am 14. Mai 1948, einem Freitag, um Mitternacht enden sollte, versammelte sich der Jüdische Nationalrat im Stadtmuseum von Tel Aviv um 16 Uhr noch vor Sonnenuntergang und damit vor Beginn des Sabbat. Unter einem Porträt des Begründers der zionistischen Bewegung, Theodor Herzl, verlas David Ben Gurion die Unabhängigkeitserklärung. Die Errichtung des Staates Israel erfolge demnach kraft des „natürlichen und historischen Rechts des jüdischen Volkes und aufgrund des Beschlusses der UNO-Vollversammlung“. Elf Minuten später erkannten die Vereinigten Staaten von Amerika durch US-Präsident Harry S. Truman den neuen Staat an, die Sowjetunion folgte am 16. Mai.

Daniel Dagan widerlegte die These „Ohne Hitler kein Israel“ damit, dass in den Köpfen der Juden der Wunsch auf einen eigenen Staat schon immer fest verankert gewesen sei. Das Argument einiger Palästinenser, dass ja nicht jede Religion einen eigenen Staat für sich beanspruchen kann, widerlegte er wiederum damit, dass die Juden nicht nur eine Religion sondern auch ein Volk seien. Seiner Meinung nach ist das eines der Hauptprobleme im Verhältnis Israel – Palästina: Dass die Palästinenser nicht einsehen wollen, dass die Juden auch ein Volk sind. Darüber hinaus gab es Bemühungen einen jüdischen Staat zu gründen nicht erst nach dem Ende der Gewaltherrschaft Hitlers sondern schon seit Jahrhunderten. So gab es Bemühungen unter dem Deutschen Kaiser Wilhelm II. einen Staat Israel zu gründen.

Bei der endgültigen Gründung Israels spielten dann mehrere Faktoren zusammen. Der Hauptgrund war natürlich, dass die vor dem NS-Regime geflohenen Juden eine neue Heimat suchte und dass die UNO eine Gründung Israels sympathisierte.
Jedoch spielten hier auch noch einige andere Faktoren eine Rolle. Beispielsweise, dass das heutige Israelische Gebiet damals England unterlag. Vermutlich deshalb ließ Stalin, ein großer Antisemit, den Israel befürwortenden Juden Waffen zukommen um den englischen Einfluss hier zu vernichten. Insgesamt ist aber auch dies wie so vieles in diesem Land sehr verworren und undurchsichtig.

Ein Beispiel hierfür sind auch die Verhandlungen zwischen Israelis und Palästinensern. Diese Verhandlungen finden laut Dagan durchaus statt, angeblich sogar sehr regelmäßig. Und trotzdem gibt es keine Einigung. Diese positiven Seiten werden jedoch in den Medien nicht gezeigt. Alles in allem ist das Bild dieses Konflikts beim normalen Bürger sowieso sehr verzehrt. Dies liegt laut Daniel Dagan auch daran, dass die Palästinenser ein besseres Verhältnis zur Presse haben als die Israelis.

Ein anderer Aspekt, den Dagan in seinen Vorträgen hervor hob war, dass sich Israelis und Palästinenser auch in vielen Dingen durchaus ähneln. So sind viele Wörter in ihren Sprachen gleich oder ähnlich und ihre Haltung bzw. Weltanschauungen stimmen oft über ein. Sowohl die Thora als auch der Koran werden, weil sie heilig sind, nie verändert oder übersetzt. Die christliche Bibel hingegen wohl, weil man sie in heutigen Zeit, durch die große Veränderung der Sprache sonst wohl gar nicht mehr verstehen könnte.

Im Israelischen Parlament, der Knesset, gibt es eine riesige Parteienvielfalt. Auch eine Rentnerpartei hat sich hier mittlerweile etabliert. Zu Zeiten der Sowjet Union haben Arbeiterparteien an Einfluss gewonnen. Diese richteten sich laut Daniel Dagan gänzlich nach Russland und sangen z.B. auch „die Internationale“ auf hebräisch. Ziel dieser Partei war es, ein völlig neues, kommunistisches Israel zu schaffen. Außerdem gibt es u.A. National-Religiöse Partei, eine religiös-orthodoxe Partei und sogar eine orientalisch-religiöse Partei.

Israel hatte schon 31 Regierungen und noch mehr Premier Minister. Laut Dagan sind die meisten Regierungen an der Frage gescheitert, was ein Jude sei. Offiziell ist ein Jude, wessen Mutter jüdisch ist/war. Dagan ist jedoch der Meinung, dass ein Jude ist, wer sich als Jude fühlt. Doch auch hier gibt es überaus kontroverse Ansichten.

Doch in Israel gibt es nicht nur in politischen Fragen sehr viele unterschiedliche Meinungen und Ansichten, sondern eigentlich in allem. Doch das besondere an diesem Land ist, dass dies auch akzeptiert und toleriert wird. So gibt es beispielsweise einen Verein „Alternatives Elterntum“, in dem homosexuelle Männer oder Frauen, die Kinder bekommen wollen, dies tun können.

Hauptsächlich aus diesem Grund hat Israel einen Weltrekord an Samenbanken und die Zahl der künstlichen Befruchtungen ist in Israel viermal so hoch wie auf der restlichen Welt. Eine weitere Besonderheit ist, dass die israelischen Krankenkassen die Kosten für die ersten zwei künstlichen Befruchtungen übernehmen. Dies liegt wohl auch daran, dass die israelischen Juden Angst haben, die Palästinenser würden eines Tages mehr sein als sie selbst und würden die Überhand ergreifen. Diese Angst wurde auch dadurch ausgelöst, dass in Israel 2005 der Name „Mohammed“ am populärsten war. Auf den zweiten Platz kam „Noam“, auf den dritten „Noah“ und den dritten belegte „Daniel“.

Diese Liberalisierung der diesbezüglichen Gesetze hatte in Israel aber natürlich auch Auswirkungen: Mittlerweile erziehen nur noch in 50% der israelischen Familien Mann und Frau zusammen, der Rest der Eltern sind entweder allein stehend oder homosexuell.

Insgesamt sind die Samenbanken in zwischen ein absolut akzeptierter Bestandteil der israelischen Kultur und nur noch die Ultraorthodoxen Juden wollen mit ihnen absolut nichts zu tun haben.

Doch längst nicht alles in Israel ist lobenswert: Die im Jahre 2008 noch etwa 800.000 Überlebenden des Holocaust leben fast alle in sehr schlechten, teilweise ärmlichen Verhältnissen. Allerdings hat der Staat Israel niemals festgelegt, wer als offizieller Überlebender gilt und wer nicht. Doch die, die durch den Holocaust schwere Behinderungen zu erleiden haben, hatten nie eine Möglichkeit, Deutschland auf Schadensersatz zu verklagen, weil Deutschland nach dem Krieg einmalige 3 Milliarden Mark in Form von Wahren etc. an den Staat Israel gezahlt hat und die Überlebenden im Gegenzug jeden Anspruch auf persönlichen Schadensersatz durch Deutschland verloren hat. Alleine der Staat Israel musste für die Überlebenden schon ein Vielfaches der 3 Milliarden deutschen Entschädigung zahlen.

Aufgrund der sehr schlechten Lage dieser Menschen hat sich mittlerweile eine Organisation für die Holocaust-Überlebenden gegründet. Erst 1994 wurde auch ein Fond hierfür eingerichtet. Allerdings hat diese Organisation, die übrigens die einzige dieser Art ist, noch immer viel zu wenig Geld zur Verfügung. Ein Problem lag allerdings auch darin, dass in den ersten Jahren dieser Organisation mehr Geld für das Erinnern an den Holocaust als für die Versorgung der Überlebenden ausgegeben wurde.

Eine weitere schlimme Tatsache ist z.B., dass in Deutschland die Rente dreimal so hoch wie in Israel ist. Daher kam es schließlich zu einer Demonstration vor dem Büro des israelischen Premier Ministers, an der ca. 3.000 Überlebende teilnahmen. Jedoch wurde im Anschluss an diese Demonstration die Rente nur um ca. 15 Euro erhöht. Man kann allerdings doch davon sprechen, dass sich hier etwas tut und versucht wird, den Überlebenden z.B. mit einmaligen Geldzahlungen zu helfen.

Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel lehnte bei ihrem Besuch allerdings ab, diese Organisation zu besuchen, was nach Meinung vieler Israelis sehr schade war. Trotz dem ist Deutschland in Israel heute überaus populär und Berlin für die israelischen Jugendlichen sogar die interessanteste Stadt der Welt. Auch Israel ist mittlerweile nicht mehr das unbeliebteste Land der Welt. Diesen Platz hat nun Iran inne. Laut Johannes Gerster ist das Verhältnis Israel – Deutschland insgesamt sehr gut, jedoch ist die Einstellung der Israelis gegenüber den Deutschen durchschnittlich besser als die Einstellung der Deutschen gegenüber den Israelis.

Um das Verhältnis Deutschland – Israel, wie es in den vergangenen 50 Jahren auch schon passiert ist, weiter zu verbessern und die Aussöhnung dieser beiden Staaten weiter voran zu treiben gibt es vielerlei Möglichkeiten. Eine sehr gute ist die Begegnung der Jugendlichen der beiden Staaten, durch z.B. einen Schüleraustausch. So kann die große Aufgabe, diese beiden auf Ewig durch ein außergewöhnliches Verhältnis verbundenen Staaten verbessert werden.
Steffen Haake

Montag, 7. April 2008


Filmkritik "Die Welle"


Im Mittelpunkt des Films steht der Lehrer Rainer Wenger und eine Gruppe von Schülern. In der Schule findet eine Projektwoche statt und Herr Wenger bekommt das Thema „Autokratie“ (Herrschaft einer einzelnen Person ( z.B. Diktator ) oder einer Gruppe ( Partei) zugeteilt. Die Schüler finden dieses Thema langweilig, weil sie davon überzeugt sind das eine Diktatur oder Autokratie nie wieder stattfindet. Herr Wenger startet ein Experiment um den Schülern zu zeigen wie einfach es ist die Massen zu manipulieren und eine Diktatur herbei zu führen. Er verändert die Sitzordnung und möchte das die Schüler einen Art „Uniform“ tragen: Weißes Hemd und eine Hose. Am wichtigsten ist aber der Name der Gruppe. Ein Schüler kommt auf die Idee die Gruppe „Die Welle“ zu nennen. Alle anderen finden diesen Namen auch gut. Von Tag zu Tag steigern sich die Schüler immer mehr in das Projekt hinein: Sie machen ihre eigenen Internetseiten, denken sich sogar ein Logo für „Die Welle“ aus , immer wenn sie was sagen wollen müssen sie aufstehen, schließen andere Schüler aus die nicht zu der Gruppe gehören und das schlimmste ist sie denken sich ihren eigenen Gruß aus.


Ich will nun nicht alles verraten aber zum Schluss sehen die Schüler ein, dass sie „Die Welle“ beenden müssen. Der Film ist echt empfehlenswert. Mir persönlich hat der Film sehr gut gefallen. Er zeigt wie einfach es ist eine Gruppe zu manipulieren und andere auszuschließen nur weil sie sich für etwas besseres halten. Der Film beruht auf einer waren Geschichte und macht ihn deswegen noch interessanter, weil man im Hinterkopf hat so ein Experiment hat es schon mal gegeben. Er ist wirklich sehr spannend weil man sich die ganze Zeit fragt, wie der Film wohl enden wird: Sehen die Schüler und der Lehrer ein das die Gruppe sie verändert? Also Leute geht ins Kino und schaut euch den Film an, wer ihn sich nicht anschaut hat echt was verpasst.

Samstag, 8. März 2008

Meine Frau die Spartaner und Ich



Zur Zeit laufen im Kino wie so oft Filme über große Kriege, große Lieben oder beides. Zur Abwechslung läuft aber mal wieder ein herrlich unbeschwerter Film in unseren örtlichen Lichtspielhäusern. Meine Frau die Spartaner und Ich, ist ein Film den Freunde von Hot Shots oder ähnlichen Blockbustern der Filmgeschichte nicht verpassen sollten.

Zur Story: Hauptfigur Leonidas (Sean Maguire) Pinguinbezwinger und König von Sparta, muss gegen die übermächtige Persische Armee in den Krieg ziehen. Leider haben nicht alle 300 Krieger Zeit um für ihr Land einzustehen. Lediglich 13 tapfere, furchtlose und muskelbepackte Krieger stellen sich mit ihrem Anführer dem Persischem Heer. Allerdings befinden sich in den Reihen der Persischen Krieger diverse Superhelden wie: Rocky Balboa, Gohstrider oder die Transformers. Doch die Spartanischen Recken schlagen mit dancebattles, nassen Handtüchern und einem tragbaren Bluescreen zurrück. Mehr will ich an dieser Stelle nicht verraten (was ja noch einiges währe). Allen die schon einmal sehen wollten wie George W. Bush in eine Grube des Todes gekickt wird, dem sei dieser Film ans Herz gelegt. "This is Sparta!!!!".

Montag, 3. März 2008

Juleica Seminar in Westerhold und Ochtersum

Westerhold/Ochtersum. Vom 31. Febuar 2008 bis zum 2. März 2008 hat der Kirchernkreis (KK) Aurich ein Wochenend-Seminar im Rahmen des Seminars zum Erwerb der Jugendgruppenleitercard (Juleica) in der Wiebersiek-Mühle in Westerhold (Landkreis Wittmund) und im Gemeindehaus der ev.-luth. Kirchengemeinde Ochtersum veranstaltet.
Themenschwerpunkt war „Alles, was Recht ist!“. Es wurde das Sexualstrafrecht, das Jugendschutzgesetzt, die unterschiedlichen Führungsstile eines Jugendgruppenleiters, usw. besprochen und oft in Kleingruppen ausgearbeitet. Der Dipl. Religionspädagoge und Diakon Helmut Hosemann sowie die Diakonin Anja Kostka leiteten den Kursus.
Die Gruppe übernachtete in der Wiebersiek-Mühle in Westerhold und hielten sich tagsüber im Gemeindehaus in Ochtersum auf. Die 14 bis 16 Jährigen Jugendlichen kochten und aßen gemeinsam, unternamen einen faszinierten Ausflug nach Akkumasiel und hatten auch sonst viel Spaß miteinander.
Das Seminar war nur ein kleiner Teil der insgesamt knapp 60 stündigen Juleica-Ausbildung. Die hatte sich zuvor schon oft im Gemeindehaus der ev.-luth. Kirche in Münkeboe getroffen und wichtige Themen abgeklärt. Auch weiterhin werden sich die 12 Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus verschiedenen Gemeinden des KK Aurich regelmäßig treffen und gemeinsam Projekte für Jugendliche in ihren Gemeinden planen und ausführen.

Steffen Haake und Hendrik Bock

Montag, 25. Februar 2008

7 Wochen Ohne



1983 beschloss eine Gruppe von Journalisten bei einem "Kneipentreff", 7 Wochen lang, von Aschermittwoch bis Ostern, zu fasten. Dabei ging es nicht nur einfach um den Verzicht von Genussmitteln, sondern es hatte was mit der christlichen Tradition zu tun. Denn dort gilt die Fastenzeit immer noch als Zeit der Besinnung. Schnell machte diese Idee die Runde.In Hamburg, woher diese Idee stammt, machten 300 Personen an der "7 Wochen Ohne Aktion mit. Die Medien halfen dabei, diese Aktion bekannt zu machen.Seit vielen Jahren sind jährlich 2 Millionen Menschen dabei. Dieses Jahr findet "7 Wochen Ohne" schon zum 25. Mal statt. Das diesjährige Motto lautet: " 7 Wochen ohne Geiz ". Ich fand dieses Motto sehr irritierend und konnte damit nichts anfangen. Aber dafür gibt es eine ganz leichte Erklärung:

Viele Menschen verzichten in der Fastenzeit auf Genussmittel wie Süßigkeiten oder Alkohol. Aber diesmal geht es um was ganz anderes. Die Evangelische Kirche, die diese Aktion leitet, möchte mehr Hilfsbereitschaft, mehr Zeit und mehr Gastfreundlichkeit. Die Menschen um uns herum brauchen viel mehr Sonne im Herzen. Ständig fragt man sich: "Was bringt es mir? Warum mach ich das überhaupt?" Diese Fragen stören jede spontane Geste. Wenn alle mit ihren Gaben geizen, dann werden wir alle immer kaltherziger und materieller - so die evangelische Kirche. In den nächsten Wochen sollen alle mal dran denken, wem sie der Nächste sein können.

Montag, 18. Februar 2008

Busemann und Heister-Neumann tauschen Ämter

Ämtertausch in Niedersachsens Landesregierung: Der bisherige Kultusminister Bernd Busemann (CDU) übernimmt das Justizministerium, dafür übernimmt Justizministerin Elisabeth Heister-Neumann (CDU) künftig den Posten des Kultusministers. Das gab Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) am Donnerstag bekannt.

Wulff: Heister-Neumann bestens gerüstet

Der Wechsel ins Justizministerium sei eine große Herausforderung für Busemann, der von Haus aus Rechtspolitiker sei, sagte Wulff. Heister-Neumann sei als frühere Stadtdirektorin von Helmstedt bestens gerüstet, um Schulen zu einem gemeinsamen Anliegen von Land und Kommunen zu machen. "Ich glaube, dass wir damit sehr gut aufgestellt sind für die nächsten Jahre", sagte Wulff. Bei den Oppositionsparteien und vielen Niedersachsen stieß die Ankündigung des Ministerwechsels dagegen auf Kritik. "Kultusminister und Justizministerin tauschen die Zuständigkeiten nach dem Motto Not gegen Elend, ansonsten sollen die Versager von gestern die Gestalter von morgen werden", sagte SPD-Fraktionschef Wolfgang Jüttner. Sein Amtskollege bei den Grünen, Stefan Wenzel, nannte das politische Programm genauso "mäßig ambitioniert" wie das alte Personal im neuen Kabinett.