Die Online-Schülerzeitung der IGS Aurich-West


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Dienstag, 14. April 2009

Offener Brief

Der Fraktionsvorsitzende der CDU im Kreistag Aurich, Hilko Gerdes, hat nun folgenden offenen Brief verfasst. Er nimmt am Anfang auf den Vorschlag der IGS-SV bezug, dass der Kreistag Aurich eine Resolution gegen das Turbo-Abi verabschiedet. Im letzten Abschnitt nimmt er auf einen Leserbrief von Steffen Haake bezug. Beide Sachen sind ebenfalls im Block zu finden ist. Sie wurden vor einiger Zeit veröffentlicht (siehe: Ältere Posts).

Offener Brief an
Herrn Steffen Haake, Schülervertreter der IGS Aurich-West


Sehr geehrter Herr Haake, Sie haben uns mit Datum vom 26.März im Auftrage der Schülervertretung der IGS Aurich-West angeschrieben mit der Bitte, im nächsten Kreistag eine Resolution gegen das Abitur nach 12 Jahren auch bei den integrierten Gesamtschulen zu unterstützen. Die CDU/FDP-Gruppe wird eine solche Resolution auf gar keinen Fall unterstützen. Sie ist vielmehr der Auffassung, dass es keine ausreichenden Gründe gibt, für die integrierten Gesamtschulen eine andere Regelung als für die Gymnasien zu treffen.
National und international gesehen ist der Erwerb der Hochschulzugangsberechtigung nach zwölf Schuljahren Standard, und zwar in allen Schulformen. Deutsche Abiturienten und Abiturientinnen sind im Vergleich zu ihren Altersgenossinnen und Altersgenossen deutlich älter, wenn sie in Studium und Berufsausbildung eintreten. Das hat erhebliche Nachteile für unsere gesamte Volkswirtschaft.
Wegen des Abiturs nach zwölf Jahren wird auch langsam lernenden Schülerinnen und Schülern der Weg zum Abitur nicht verbaut, denn das Abitur nach zwölf Schuljahren gilt schon heute nicht nur an Gymnasien, sondern auch an den Kooperativen Gesamtschulen. Wer aber an der Hauptschule oder an der Realschule die Berechtigung für die gymnasiale Oberstufe erhält, kann das Abitur nach 13 Schuljahren machen.
Auch das integrative Lernen und Unterrichten in der Integrierten Gesamtschule wird durch das frühere Abitur nicht verhindert. Schon jetzt differenziert die integrierte Gesamtschule in Fachleistungskursen auf unterschiedliche Anforderungsniveaus in den Fächern Mathematik, Englisch, Deutsch und Naturwissenschaften sowie im Wahlpflichtunterricht, um auf unterschiedliche Lernstärken und –schwächen einzugehen. Diese Verfahren werden auch beim Abitur nach 12 Jahren genutzt. Auch die Strukturelemente wie z.B. Lernentwicklungsberichte statt Notenzeugnisse in den Schuljahren 5 bis 8, keine Versetzung, sondern Aufrücken in den nächsten höheren Schuljahrgang, Wechsel zwischen den Fachleistungskursen etc. bleiben uneingeschränkt erhalten. Im Gegensatz zu den Gymnasien erhalten die Integrierten Gesamtschulen bekanntlich eine größere Vorlaufzeit, um sich auf das Abitur nach 12 Jahren besser vorbereiten zu können, was auch wir uneingeschränkt für sinnvoll erachten.
Der Sek. I-Abschluss sollte ohnehin in allen Schulformen vergleichbare Voraussetzungen für den Eintritt in den Sek II-Bereich mit dem Abitur aufweisen. Im übrigen haben gerade auch die Vertreter der integrierten Gesamtschulen bei den ersten Diskussionen zum Thema Abitur nach 12 Jahren gefordert, nicht anders behandelt zu werden als die Gymnasien.
Der Vorwurf, die Landesregierung wolle mit dem Abitur nach 12 Jahren die IGS verhindern, ist haltlos. Schließlich hat sie die Neueinrichtung von Integrierten und Kooperativen Gesamtschulen zum 01.09.2009 zugelassen. Allein 13 neue Gesamtschulen wurden bereits genehmigt und werden ihre Arbeit zum kommenden Schuljahr aufnehmen.
Wenn man annimmt, dass sich in Zukunft manche Eltern nicht mehr wie in der Vergangenheit mit der Begründung für die IGS entscheiden, ihren Kindern mit einer längeren Schulzeit möglicher Weise einen bequemeren Weg zum Abitur zu eröffnen, kann man dem für die grundsätzliche Diskussion keine besondere Relevanz beimessen.
Wir sind der Auffassung, dass das schnellere Abitur, sehen wir einmal von der Umstellungsphase ab, keine Überbeanspruchung unserer Schüler nach sich zieht, schließlich sind unsere Kinder nicht weniger intelligent und leistungsfähig als die in den übrigen europäischen Staaten.
Und wenn unsere Schüler in Zukunft u.U. einen Teil der Zeit, die sie heute im Durchschnitt täglich mit Computerspielen verbringen (über 3 Stunden(!) täglich lt. Statistik der Jugendbeauftragten der Polizei), für zusätzliches Lernen aufbringen müssten, würden wir auch darin per Saldo keinen größeren Nachteil erkennen können.
Einen einzigen Grund für eine längere Schulzeit für Schüler an einer IGS könnten wir uns nach Kenntnisnahme Ihres Leserbriefes in den ON vom 31. März allerdings schon vorstellen, sehr geehrter Herr Haake, wenn wir diesen Brief denn wirklich Ihnen persönlich zuordnen müssen. Denn dann scheinen Sie wirklich einigen Unterricht verpasst zu haben, auf jeden Fall in den Fächern Diplomatie, Bescheidenheit, Höflichkeit und Achtung vor der Meinung des Andersdenkenden. Erwarten Sie tatsächlich, dass jemand eine Landesregierung, von welchen Parteien diese auch immer gestellt wird, mit arroganten und polemischen Unterstellungen und parteipolitischen Angriffen, von denen Ihr Leserbrief ausschließlich lebt, in seinem Sinne beeinflussen kann? Sie haben mit Ihrer Art der politischen Meinungsäußerung ganz sicher allen Bemühungen der Integrierten Gesamtschulen um eine ernsthafte Diskussion ihrer besonderen Anliegen einen Bärendienst erwiesen. Diese können nur hoffen, dass man Ihre Wortmeldung nicht allzu ernst nimmt.
Aurich, den 14.04.2009

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Hilko Gerdes

Freitag, 27. März 2009

Vollkommen falsch dargestellt

Pressemitteilung bzw. Stellungnahme
der Schülervertretung der Integrierten Gesamtschule Aurich-West
zum Artikel „Ministerin: Nicht nur Turbo-Abitur“
(Ostfriesische Nachrichten, 25.03.09, Seite 12)



Vollkommen falsch dargestellt

Es freut uns, die Schülervertretung der Integrierten Gesamtschule Aurich-West, dass sich die Niedersächsische Kultusministerin Elisabeth Heister-Neumann (CDU) endlich einmal zu Wort meldet und den riesigen niedersachsenweiten Protest von SchülerInnen, Eltern und LehrerInnen, nicht vollkommen ignoriert.
Was Sie jedoch gesagt hat, freut uns gar nicht. Es wird zwar in der Presse so dargestellt, als sei Frau Neumann doch nicht vollkommen gegen die Integrierten Gesamtschulen und wolle sie gar nicht abschaffen, in Wahrheit bekräftigte Sie ihre Pläne zur Vernichtung dieser Schulform jedoch.
Das System der Gesamtschule sieht bekannter Weise vor, durch ein sehr langes gemeinsames Beschulen die Gemeinschaft der SchülerInnen zu stärken. Die Fachleistungsdifferenzierungen, so wie sie in einigen Fächern momentan an der IGS durchgeführt werden, sollen zwar den einzelnen Fähigkeiten der SchülerInnen gerecht werden, sich jedoch nicht an das veraltete dreigliedrige System anlehnen. Aus diesem Grund gibt es A- und B-Kurse, sowie ein Wahlpflichtkursangebot von z.B. an der IGS Aurich-West über 30 verschiedenen Kursen. Würde man nun zusätzlich auch noch einen C-Kurs einrichten, würde man in ganz genau das gleiche Muster der Dreigliedrigkeit fallen. Man wäre also keine Gesamtschule mehr, sondern nur noch eine Art Schulzentrum, so wie es die so genannten kooperativen Gesamtschulen sind.
Ein weiterer, uns schleierhafter Punkt ist, wie die Ministerin das Turbo-Abi durch das Unterrichten der zweiten Fremdsprache ab dem 6. Jahrgang sichern will. Schließlich wird bei uns an der IGS Aurich-West die schon seit einigen Jahren erfolgreich praktiziert. Uns ist jedoch nicht aufgefallen, dass wir deswegen ein Jahr früher das Abitur machen können.
Die Spitze der arroganten Äußerung der Kultusministerin ist wohl, dass man die SchülerInnen auf zwei Wegen zum Abitur führen solle. Man würde dadurch ja eine absolute Selektion zwischen potenziellen Handwerkern und Akademikern erreichen und damit erneut dem Gemeinschaftssystem der IGS widersprechen. Die SchülerInnen des handwerklichen Wegs zum Abitur wären also Abiturienten zweiter Klasse. Auch dies ist ein Gedanke, den man durchaus im 18. Jahrhundert, zur Zeit der drei Stände hätte haben können, heute jedoch absolut unzeitgemäß ist. Die IGS ist eine moderne zukunftsorientierte Schule, die sich über Klassengesellschaften hinweg setzt.
Des Weiteren wird erwähnt, der akademische Weg zum Abitur solle nur an Gymnasien, der KGS und dem gymnasialen Zweig der IGS eingeführt werden. Dies ist also eine Bestätigung dessen, an der IGS einen gymnasialen Zweig zu errichten. Dies lässt sich nun einmal nicht mit der IGS vereinbaren!
Es ist uns also ein Rätsel, wie die Ministerin bei einem Abitur nach Zwölf den gemeinsamen Unterricht in Fünf und Sechs gewährleisten will. Das geht einfach nicht!
Auch aus den Erfahrungen mit G8 können wir nur lernen, dass das Abi nach Zwölf absoluter Quatsch ist – und nichts Anderes!
Eine weitere Unverschämtheit ist die Forderung Heister-Neumanns, die IGS mindestens fünfzügig laufen zu lassen. So stellt man besonders ländlichen Gemeinden riesige Felsbrocken in den Weg. Dass man dadurch gewährleisten will, an jeder IGS auch eine gym. Oberstufe zu haben, ist nicht nötig: Bei der IGS Aurich-Ost klappt es ja auch gut ohne die Sek. II.
Die absolute Spitze der Arroganz der Macht ist jedoch der Hinweis Elisabeth Heister-Neumanns, man solle an das Thema nicht mit zu großer „Emotionalität“ ran gehen. Selbst die Ministerin sollte doch verstehen, dass man durchaus „emotional“ wird, wenn jemand die eigene Schule zerstören will, und dass noch nicht einmal zugibt!

Steffen Haake
SV

Donnerstag, 26. März 2009

IGS-Schülervertretung schlägt Resolution gegen das Turbo-Abi vor

Die Schülervertretung der IGS Aurich-West hat den Fraktionsvorsitzenden im Kreistag Aurich folgenden offenen Brief geschrieben und ihnen damit eine Resolution gegen das Turbo-Abi vorgeschlagen:
Offener Brief an die Fraktionsvorsitzenden im Kreistag Aurich


Sehr geehrte Fraktionsvorsitzenden des Kreistages Aurich,

vielen Dank dafür, dass Sie sich bei der letzten Kreistagssitzung die Anliegen der Schülervertretung der Integrierten Gesamtschule Aurich-West angehört haben.
Im Anhang finden Sie einen Entwurf für eine Resolution des Kreistages Aurich anlässlich des Turbo-Abiturs an Gesamtschulen. Diese Resolution wurde von der SV der IGS-West als Vorschlag und in Anlehnung einer Resolution vom Kreistag Osterholz erarbeitet. Im Kreistag Osterholz wurde diese Resolution einstimmig, auch mit den Stimmen der CDU und der FDP verabschiedet.

Wir würden uns sehr freuen, wenn so etwas auch in unserem Kreistag passieren würde. Schließlich bedeutet die Einführung des Turbo-Abiturs an Gesamtschulen, so wie bei der letzten Kreistagssitzung ausgeführt und wie auch im Resolutions-Entwurf nachzulesen, faktisch das Ende der IGS. Somit ist es wichtig, dass auch Sie als Schulträger der beiden Integrierten Gesamtschulen im Landkreis, dem Landtag und der Landesregierung signalisieren, dass Sie gegen diesen Angriff der IGS sind. Ein besonders gutes Zeichen wäre natürlich, wenn, wie im Kreistag Osterholz geschehen, auch die CDU- und die FDP-Fraktionen für die Resolution stimmen würden.

Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne per Telefon oder per E-Mail zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Steffen Haake
Für die Schülervertretung der
Integrierten Gesamtschule Aurich-West

Montag, 10. November 2008

Schülerratssitzung vom 7. November

Am Freitag dem 7. November 2008 fand im Forum die erste Schülerratssitzung in diesem Jahr unter der Leitung von Hendrik Meyer und Steffen Haake statt. Themenschwerpunkte waren die Wahl der Schülersprecher für den Schulvorstand und die Gesammtkonferenz (GeKo) sowie die Einführung einer Schülerkonferenz für die Sekundarstufe II.

Samstag, 12. April 2008

SV-Sitzung am 4. April 08


Am Freitag, dem 4. April 2008, hat die Schülervertretung (SV) der IGS Aurich-West getagt. Die Jahrgangssprecher und Jahrgangssprecherinnen sowie die Schülervertreter und Schülervertreterinnen im Schulvorstand trafen sich wie gewöhnlich im SV-Raum im Oberstufengebäude und wurden von der Sozialpädagogin Frau Gerz beraten und unterstützt. Wie jedes Mal wurde die Sitzung von einem SV-Mitglied vorbereitet, organisiert und geleitet. Dieses Mal übernahm der Sprecher des 10. Jahrgangs, Hendrik Buskohl, diese Aufgabe.
Wichtige Themen waren:

Verschiedenes
Frau Gerz berichtete, dass der jetzige SV-Raum bald nicht mehr zu diesem Zweck zur Verfügung stehen wird, sodass die SV auf einen Alternativ-Raum (ebenfalls im Oberstufengebäude) ausweichen wird. Der Grund hierfür ist, dass die Oberstufe so viele Anmeldungen wie noch nie hat und den jetzigen SV-Raum daher anderweitig nutzen muss.

Noten ab dem 8. Jahrgang
Nach einer kurzen Darlegung aller Schülervertreter/innen ihrer Meinung zum Thema Noten, einigte sich die SV darauf, dieses Thema auf jeden Fall weiterzuverfolgen. Es wurde beschlossen, dass eine vorgezogene Schülerrats-Sitzung eingeführt wird. Die SR-Sitzung wird am 18.04 in der 3./4. Stunde stattfinden.

Bericht von Herrn Zeihe über den Spendenmarathon
Herr Zeihe berichtete den SV-Mitgliedern über den kommenden Spendenmarathon am 12.06.08 und beantwortete Fragen der SV-Mitglieder.

Sonstiges
Eine Schülervertreterin berichtete über das Event „Berlin 08“, welches vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und von der Bundeszentrale für politische Bildung veranstaltet wird. Die Veranstaltung befasst sich mit den Themen Jugendgewalt, Rassismus und hauptsächlich Politik. Die Veranstaltung wird von 13-15 Juni in Berlin stattfinden. Die Anreise kostet 39€ + 15€ für den Eintritt. Nähere Infos über diese Veranstaltung gibt es ebenfalls im Internet unter www.du-machst.de.

Steffen Haake

Dienstag, 19. Februar 2008

SV-Sitzung am 18. Februar 2008

Am Montag, dem 18. Februar 2008, hat die Schülervertretung (SV) der IGS Aurich-West getagt. Die Jahrgangssprecher und Jahrgangssprecherinnen sowie die Schülervertreter und Schülervertreterinnen im Schulvorstand trafen sich wie gewöhnlich im SV-Raum im Oberstufengebäude und wurden von der Sozialpädagogin Frau Gerz beraten und unterstützt. Wie jedes Mal wurde die Sitzung von einem SV-Mitglied vorbereitet, organisiert und geleitet. Dieses Mal übernahm der Sprecher des 9. Jahrgangs, Steffen Haake, diese Aufgabe.
Wichtige Themen waren:

Gespräch mit Herrn Quest (in der 5. Stunde)
Bei dieser Sitzung war der Schul-Manager Herr Quest anwesend. Er sprach mit den Schülervertretern und Schülervertreterinnen über alle wichtigen Dinge, die die Schule betreffen. Herr Quest beantwortete alle Fragen seitens der Schüler und Schülerinnen sehr ausführlich und verständlich. Außerdem gab er Tipps zum weiteren Vorgehen bei einer Forderung zur Einführung von Noten ab dem 8. Jahrgang und diskutierte auch sonst sehr freundlich und informativ.

Weiteres Vorgehen „Zensuren“
Bei der letzten Schülerrats-Sitzung wurde der Vorschlag geäußert, Noten ab dem achten Jahrgang, also ein Jahr früher als momentan, einzuführen. Der Grund hierfür war, dass sich viele Schüler und Schülerinnen oft falsch ein-, bzw. überschätzen. Diese Personen und ihre Eltern sind nach ihrem erstem Zeugnis in Jahrgang 9 dann oft überrascht und können eine evtl. „schlechte“ Note dann mitunter nicht nachvollziehen.
Daher wurde in der besagten Schülerrats-Sitzung (SR) darüber abgestimmt, ob sich die Schülervertretung für Noten ab Jahrgang 8 einsetzen sollten. Hier wurde fast einstimmig beschlossen, dass sie es tun soll.
Auch aus diesem Grund wurde Herr Quest eingeladen. Er erklärte, dass im Jahre 2001 schon einmal heftig darüber debattiert wurde. Bei dieser Debatte bestanden folgende Möglichkeiten einer Lösung:
1.) Nur der LEB (Lernentwicklungs-Bericht)
2.) Nur ein Zeugnis mit normalen Noten
3.) Normales Zeugnis mit zusätzlichem LEB in gekürzter Form
Diese drei Möglichkeiten wären rein juristisch gesehen möglich. Die SV erachtet Möglichkeit Nr.3 als die in diesem Fall sinnvollste. Allerdings kam zum Schluss der Sitzung eine leichte Unsicherheit bezüglich dieses Themas auf, weil einige SV-Mitglieder monierten, so eine Aktion würde sowieso zu viel Arbeit machen und die Aussicht auf Erfolg sei zu gering. Insgesamt ist aber sicher, dass sich die SV hiermit auch noch weiterhin befassen wird, weil es sicherlich ein sehr wichtiges ist.

Wiedereinführung vom Fach „Freiarbeit“ in der 5./6. Klasse
Die SV sprach mit Herrn Quest auch über eine eventuelle Wiedereinführung vom Fach „Freiarbeit“ in der 5./6. Klasse. Es war vor einiger Zeit vom Stundenplan gestrichen worden, weil der Schule durch die Niedersächsische Landesregierung Gelder für Lehrer-Stunden etc. gestrichen worden war. Die SV hält dieses Fach allerdings für sehr gut und forderte daher die Wiedereinführung. Herr Quest konnte uns aber erklären, dass dies einfach nicht möglich ist, weil sowohl Lehrer- als auch Unterrichtsstunden hierfür fehlen. Man müsste also Stunden von anderen Fächern streichen, was auch sehr nachteilig wäre.
Somit soll versucht werden, Schüler-Referate auch verstärkt in den regulären Unterricht mit einzubauen. Dies begrüßte die SV sehr.


A- und B-Kurse im Fach Gesellschaftslehre
Die SV diskutierte mit Herrn Quest auch über eine Einführung von A- und B-Kursen im Fach Gesellschaftslehre (GL). Der Grund hierfür ist, dass, genau wie auch in anderen Fächern, im Fach GL leistungsstarke Schüler in einigen Fällen beim Lernen gebremst werden. Dass ist sehr schade, weil GL auch ein überaus wichtiges Fach ist. Ähnlicher Meinung ist auch Herr Quest. Er merkte jedoch an, dass eine Fach-Leistungsdifferenzierung hier nicht möglich sei, weil der Erlass nur eine Fach-Leistungsdifferenzierung in den Fächern Mathematik, Englisch, Deutsch und Naturwissenschaften (NW), nicht aber im Fach GL vorsähe.

Schulweg und Beleuchtung des Schulhofes
Die Schulleitung hat zur Freude der SV im Schul-Etat Gelder für eine Verbesserung der Schulhof-Beleuchtung vorgesehen. Bei der Verbesserung des momentan sehr verkehrs-unsicheren Extumer Wegs sind der Schule jedoch im Moment die Hände gebunden, weil die Stadt hier den Bau einer vollkommen neuen (Umgehungs-)Straße plant. Hierfür werden auch der „Exenter“ und der Schulteich weichen müssen.

„Wohlfühltoiletten“
Im Schul-Etat sind über 100.000 € für neue Toiletten-Anlagen vorgesehen.

Schimmel
Auch gegen den Schimmel-Befall in hauptsächlich dem 7. und 9. Jahrgang wird etwas getan werden.

„LAN-Party“ in der Schule
Die Forderung einiger Schüler, eine „LAN-Party“ in der Schule auszurichten,
wurde abgelehnt.


Sonstiges
Herr Quest informierte auch über sonstige Dinge die die IGS Aurich-West betreffen. Z.B. werden die Informatikräume (INF 16 – INF 18) wahrscheinlich zu einem großem zusammengelegt werden. Hier würde dann die Möglichkeit bestehen, auch ohne ständige Lehrer-Aufsicht an den PCs zu arbeiten.


Insgesamt war diese Sitzung sehr interessant und informativ. Sie hat sicherlich allen SV-Mitgliedern Spaß gemacht und die SV in ihrer Arbeit voran gebracht. Auch dass sich Herr Quest für die Sitzung extra Zeit genommen hat ist zu erwähnen.


Steffen Haake

Donnerstag, 17. Januar 2008

SV-Sitzung am 11. Januar 2008

Am Freitag, dem 11. Januar 2008, hat die Schülervertretung (SV) der IGS Aurich-West getagt. Die Jahrgangssprecher und Jahrgangssprecherinnen sowie die Schülervertreter und Schülervertreterinnen im Schulvorstand trafen sich wie gewöhnlich im SV-Raum im Oberstufengebäude und wurden von der Sozialpädagogin Frau Gerz beraten und unterstützt.

Wichtige Themen waren:

- Die „Wohlfühltoiletten“
Die Schulleitung plant, die Toiletten bei der Tischtennishalle zu so genannten „Wohlfühltoiletten“ umzubauen. Diese Toiletten sollen um einiges hygienischer sein als die sonstigen Toiletten im Schulgebäude. Allerdings wird für diese Toiletten voraussichtlich eine geringe Gebühr erhoben werden. Der Grund dafür ist, dass Kosten für die Renovierung und die Unterhaltung der Toilette sowie für die Einstellung einer Raumpflegerin oder eines Raumpflegers entstehen werden. Die Verhandlungen mit der Schulleitung laufen.

- Der Bericht der Schülervertreter in der Steuergruppe
Zwei Schüler der Steuergruppe erstatteten der SV Bericht. Die Steuergruppe ist eine Gruppe von Vertretern der Lehrer, Eltern und Schüler. Sie beschliesst wichtige Dinge und steuert so zu sagen die Schule. Beispiele ihrer Kompetenzen sind: Unterrichtsinhalte, Unterrichtsmethoden, Auswertung des Urteils der Schulinspektion usw.

Insgesamt war der Vortrag der Schülervertreter in der Steuergruppe sehr interessant und informativ. Es wurde außerdem noch ausgiebig über die Meinung der SV-Mitglieder bezüglich den Inhalten der Steuergruppe diskutiert.

- Der Bericht der Schülervertreter im Schulvorstand

Im Schulvorstand wurden allgemeine Dinge besprochen, er hat allerdings noch nicht oft getagt.

- Interview mit den Mitgliedern der SV

Frau Gerz hat die Mitglieder der SV zu den verschiedensten Themen bezüglich der SV-Arbeit interviewet. Dieses Interview soll in das Jahrbuch 2008 kommen und die Mitschüler und Mitschülerinnen über die Arbeit der SV informieren. Dies ist besonders wichtig, weil alle wissen sollen, was die SV leistet und was sie schon alles erreicht hat.

- Einführung von A- und B-Kursen im Fach Gesellschaftslehre (GL)

Es wurde der Vorschlag gemacht, auch im Fach GL A- und B-Kurse einzurichten, weil wie in anderen Hauptfächern auch, leistungsschwache Schüler leistungsstarke Schüler teilweise am Lernen hindern. Allerdings war sich die SV über dieses Thema noch nicht einig und muss es erst genau abklären.

- Sonstiges

Insgesamt war diese Sitzung sehr interessant und informativ und sie hat allen SV-Mitgliedern Spaß gemacht.

Dienstag, 23. Oktober 2007

SV-Projekttag an der IGS Aurich-West


Die SV der IGS Aurich-West wurde am Dienstag den 16.Oktober von Frau Gertz zu einem Projekttag eingeladen. Die Leitung dieser Veranstaltung hatten Herr Eggemann und Frau Gertz. Herr Eggemann war extra aus Meppen angereist um der SV unserer Schule hilfreiche Tipps zu geben und mit ihnen erste Projekte zu erarbeiten z.B. ein Sportturnier zu organisieren oder die Verschönerung der Schule zu planen. Die Teilnehmer Alex Büscher und Annica Wolf (Jhg.6) Selina Schlenkermann und Henning Roolfs (Jhg.7) Hanna Schaer und Sandra Herlyn (Jhg.8) Hendrik Meyer und Steffen Haake (Jhg.9) Hendrik Buskohl und Lisa Mariechen Ufken (Jhg.10) Julia Fink, Senap Kassem und Derk Peters (Jhg.11) zeigten sich interessiert und waren zufrieden mit dem Tag. Alle Teilnehmer trafen sich in der ersten Stunde im Großgruppenraum im Gebäude 1. Nach einem kurzen Kennenlern- und Aufwärmspiel ging es mit dem theoretischen Teil weiter, der nach einiger Zeit zwar langweilig wurde aber viele Informationen lieferte, die für eine erfolgreiche Arbeit der SV sehr nützlich sind. Dann bekamen die SchülerInnen ein Quiz rund um das NSchG (Niedersächsisches Schulgesetz Anm. d. Red.). Nach der Lösungsbesprechung für das Quiz wurde um 12:30 Uhr die Mittagspause eingeläutet, damit die Teilnehmer noch vor dem Großansturm in der Mensa essen konnten und pünktlich um 13:15 Uhr weitermachen konnten. Die Schüler sollten nämlich mit der Hilfe von Herrn Eggemann eigene Projekte zum Wohl der Schule erarbeiten und dann vorstellen. Nach kurzer Besprechungszeit bildeten sich kleine Gruppen. Hendrik M.(9), Steffen H.(9), Hanna S.(8) und Sandra H.(8) sammelten Ideen und Vorschläge wie man den FZB verschönern könnte. Alex B. und Annica W. (beide Jhg.6) hatten sich vorgenommen den weißen Wänden im AWT- und NW-Bereich ein bischen mehr Farbe zu verpassen. Die Planung eines Sportturnieres übernahmen Selina S., Wiebke W. und Henning R. (alle Jhg.7) und Lisa Mariechen U.(10). Julia F., Senap K. und Derk P. (alle Jhg.11) schrieben sich zu allen Projekten Vorschläge und Tipps auf um den Anderen unter die Arme zu greifen. Zum Schluß gab es noch einen Auftrag um die Teamfertigkeit der einzelnen Schüler zu testen. Sie sollten aus vorgesehenen dingen (Pappe, Kleber und eine Schere) einen Turm bauen, auf dem oben drauf ein Lineal platziert werden sollte, ohne das der Turm dabei umkippt. Es wurden 3 Teams gebildet wobei eine(r) der/die Beobachter/in war. Glücklicherweise gelang es allen Teams, so dass der tag mit einem Erfolgserlebnis abgeschlossen werden konnte.