Die Online-Schülerzeitung der IGS Aurich-West


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Montag, 2. Juni 2008

Olympia 2008: Windsurfen in Peking


Am 8. August 2008 beginnen in der chinesischen Hauptstadt Peking die XXIX. Olympischen Sommerspiele. Dort werden in insgesamt 28 verschiedenen Sportarten 302 Wettbewerbe ausgetragen, darunter auch Windsurfen. Das Windsurfen ist seit 1984 in Los Angeles bei den Männern, seit 1992 in Barcelona bei den Frauen Olympische Disziplin. Bei den olymischen Spielen gibt es den Unterschied, dass die Teilnehmer nicht ihre eigene Ausrüstung benutzen dürfen, sondern alle Teilnehmer die gleichen Materialen zur Verfügung gestellt bekommen, damit es keine Benachteiligten gibt. Diese Disziplin ist Teil der Olympischen Segelwettbewerbe, die im südöstlich von Peking gelegenen Qingdao stattfinden.

Das Windsurfen unterscheidet sich in verschiedene Disziplinen, die heute auf Wettkampfniveau in voneinander getrennten Wertungen bzw. Wettbewerben stattfinden.
Die wichtigsten Disziplinen sind:
1) Das Wavesailing, bei dem die Surfer auf kleinen, besonders wendigen Boards mächtige Wellen abreiten.
2) Das Freestyle, wo es gilt auf Flachwasser Tricks und Manöver mit ebenfalls wendigen, aber etwas breiteren Brettern aufs Wasser zu zaubern.
3) Das Racing, das wiederum in verschiedenen Formaten wie zum Beispiel dem Slalom oder der Formular Windsurfing ausgetragen wird.

Da Windsurfen bei Olympia aber als eine „Segelklasse“ mit Medaillen für jeweils Frauen und Männer geführt wird, müssen sich die Teilnehmer für eine Disziplin entscheiden.

Montag, 19. Mai 2008

Olympische Spiele der Antike

Spiele der Antiken Olympia


Die Antiken „Olympischen Spiele“ waren von 776 v. Chr. bis 393 n. Chr. Seit dem finden sie
alle vier Jahre statt. Am Anfang fanden die Spiele auf der Halbinsel Peloponnes statt.
Doch im 6. Jahrhundert fanden sie auch wo anders statt und diese Tradition war weg.
Mit der Zeit kamen auch neue Sportarten, die auch zur Olympia dazugezählt wurden.
Die Spiele bzw. Sportarten werden in Kategorien eingeteilt so wie folgende der Antiken Spiele :

- Gymnische Wettbewerbe :
Hier traten die Teilnehmer nackt an und somit machten sie Sportarten wie
Schwer Athletik.

- Laufwettbewerbe :
*776 v. Chr. - stadion: Kurzstreckenlauf (Stadionlauf) über ein Stadion (also 192,28 m)
*724 v. Chr. - diaulos: Kurzstreckenlauf doppelter Länge (Doppellauf) (ca. 385 m)
*720 v. Chr. - dolichos: Langstreckenlauf über 20 oder 24 Stadien (ca.3845 m oder 4614m)
*520 v. Chr. - hoplitodromos: Waffenlauf über zwei Stadien (Hoplitenlauf) (ca. 385 m)

- Pentathlon :
Pentathlon war ein Fünfkampf, indem es Diskuswerfen, Speerwerfen,
Ringkampf, Weitsprung und Stadionlauf gab.

- Schwerathletik :
Dazu gehörten Ring, Fäustkämpfe und Pankration,
Pankration war eine Kombination der ersten beiden Kämpfe.

- Pferdesportwettbewerbe :
* 680 v. Chr. - tethrippon - Viergespann über 12 Runden (ca. 13.843 m)
* 648 v. Chr. - Galopprennen über 2 Runden (ca. 2.307 m)
* 500 bis 444 v. Chr. - apene - Zweigespann mit Maultieren
* 496 bis 444 v. Chr. - calpe - Stutenrennen über 8 Runden (ca. 9.229 m)
* 408 v. Chr. - synoris - zweispänniges Wagenrennen
* 384 v. Chr. - Viergespann mit Fohlen über 8 Runden (ca. 9.229 m)
* 268 v. Chr. - Zweigespann mit Fohlen über 3 Runden (ca. 3.641 m)
* 256 v. Chr. - Fohlenrennen über eine Runde (ca. 1.154 m)


von Lukas M.

Sonntag, 4. Mai 2008

WESTPOST-Special

WESTPOST-Special zu den Olympischen Spielen 2009 in Peking/China
Die WESTPOST hat für ihre Leser diese Woche einen besonderen Leckerbissen:
Ein Special zur von tibetischen Mönchen angestoßenen Debatte über einen Boykott der Olympischen Spiele 2009 in Peking/China.
Dieses Thema ist unserer Meinung nach auch für Schüler und Schülerinnen wichtig, weil wir finden, dass man sich mit diesem schwierigen Thema auch als Jugendlicher auseinandersetzen muss.
Die Redaktion der WESTPOST hofft, dass euch die zahlreichen Berichte gefallen und ihr euch mithilfe der WESTPOST genau über dieses interessante und vor allem höchst aktuelle Thema informieren könnt.
Viel Spaß beim Lesen!

Das Internationale Olympische Komitee und seine Funktionäre

Thomas Bach ist der mächtigste Mann im deutschen Sport. Schon bald könnte er sogar der mächtigste Funktionär weltweit sein. (Bild: http://www.welt.de/ )

Denn Jacques Rogge, dem Präsidenten des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), wird immer häufiger Amtsmüdigkeit nachgesagt. Und der versierte Strippenzieher Bach, derzeit Vize-Präsident, gilt als erster Kandidat für die Nachfolge – vielleicht bereits 2009.

Irgendwann im Juni, irgendwo in Westchina wird es so weit sein: Dann wird der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes die olympische Fackel tragen. Symbolische Auftritte dieser Art liebt Bach, der so gerne den Eindruck erweckt, sein Wirken im Weltsport gelte alleine dem Wahren, Schönen und Guten. Ganz empört war Bach neulich, als die Fackel von diesen fiesen Tibet-Demonstranten „mit Gewalt angegriffen” wurde. Dass er schon mal gegen Gewalt in China protestiert hätte, ist indes nicht erinnerlich.

Demnächst also läuft er mit dieser Fackel, die derzeit auch schon mal „Flamme der Schande” („flame of shame“) genannt wird. Es wird schön werden für Bach, und es wird keine Gewalt geben in Westchina. Zumindest nicht gegen die Fackel. Eher schon gegen das dort lebende bedrohte Volk.

Bach will den olympischen Maskenball in Peking unbedingt zum Erfolg führen. Seine Karriere im IOC würde sehr davon profitieren. Er weiß: Die Zukunft des Sports wird ganz besonders in Asien gestaltet, natürlich auch in Russland und den USA oder am Persischen Golf. Die alte Welt aber, Europa also, schaut immer öfter, wie im richtigen globalen Leben, in die Röhre.

Längst, das ist ja eine Binsenweisheit, ist der internationale Sport Tummelplatz weltumspannender Konzerne, die sich eng gewebter Lobbyisten-Netzwerke bedienen, zum Nutz der Bilanzen. Einer der Erfinder dieses Systems ist der verstorbene Adidas-Chef Horst Dassler, der schon früh das Potenzial einer Verflechtung von Sportpolitik und Gewinn erkannte und umsetzte. Bei Adidas hat auch Thomas Bach seine ersten Karriere-Schritte erfolgreich zurückgelegt. Bach sagt heute: Hinter seiner ehrenamtlichen IOC-Karriere stecke „keine Planung”.

IOC-Präsident Jacques Rogge (links), Vorgänger Juan-Antonio Samaranch.
(Bild: http://www.tribuneindia.com/ )

Menschenrechte spielen bei der angestrebten Profitmaximierung eine untergeordnete Rolle. In China jedoch ist diesbezüglich alles in bester Ordnung. Das hat der greise, aber noch immer umtriebige Juan-Antonio Samaranch (88), Rogges Amtsvorgänger, bei seinen Recherchen klipp und klar festgestellt: „Es gibt dort eine Börse, es gibt Millionäre, es gibt schlichtweg alles.” Wer wollte da meckern?


Die wirtschaftlichen Dimensionen des Weltsports sind gewaltig. So bescheren 35 Sponsoren (u.a. Adidas, Volkswagen) dem Pekinger Organisationskomitee BOCOG eine Milliarde Dollar. Und das IOC selbst lässt sich vom exklusiven Kreis seiner zwölf Top-Sponsoren 866 Millionen Dollar überweisen.
Beim Zugriff auf Olympia geht es nicht zimperlich zu. So wie im Vorjahr in Guatemala, als die Winterspiele 2014 von den allzeit objektiv urteilenden IOC-Mitgliedern an Russlands Sotschi vergeben wurden. Ein wenig verwunderlich war nur, dass der Badeort am Schwarzen Meer laut IOC-Prüfungskommission die schlechteste Bewerbung vorgelegt hatte und dann doch gegen Pyeongchang/Südkorea und Salzburg/Österreich triumphierte.


Olympische Interessen: Wladimir Putin. (Bild: http://www.literarische.de)

Wohl auch, weil sich das IOC den handfesten „Argumenten” des Energiegiganten Gazprom sowie den Bemühungen von Wladimir Putin nicht verschließen mochte. Putin führte letzte Hintergrundgespräche in Guatemala zur Sicherheit selbst, massiv unterstützt vom ehemaligen Franco-Freund Samaranch, der erfolgreich seine alte IOC-Seilschaft aktivierte.

Leidtragende waren zum einen die Salzburger, die zwar das beste Konzept vorlegten, doch vergaßen, dass dies heutzutage nicht reicht. Und zum anderen die Südkoreaner, die so zuversichtlich mit der geballten Unterstützung des ehrenwerten Hauses Samsung ins Rennen gegangen waren. Aber Samsung lässt sich nicht entmutigen und wird es im Jahr 2018 (u.a. gegen München) erneut versuchen.

Südkoreas Konzernlenker sind bei den sportpolitischen Ränkeschmieden immer wieder besonders schamlos vorgegangen. Gerade erst wurde offiziell mitgeteilt, Samsung-Vorstandsvorsitzender Lee Kun-Hee sei zurückgetreten. Dummerweise ist er daheim wegen massiver Steuerhinterziehung - die Rede ist von rund 200 Millionen Dollar - angeklagt. Ihm drohen bis zu fünf Jahre Haft.

Am 23. April, zwei Tage nach seinem angeblichen Rücktritt, tauchte Lee Kun-Hee indes schon wieder in offizieller Mission in Peking auf und verkündete dort ein neues Sponsor-Abkommen mit dem IOC bis 2016. Es ist immer sehr praktisch gewesen, dass Lee Kun-Hee, einer der hundert reichsten Männer der Welt, selbstverständlich auch Mitglied des IOC ist. Man darf sich dabei natürlich nichts denken.

Genauso wenig wie bei den Verpflichtungen, die etwa Thomas Bach selbst aus einem Beratervertrag mit Siemens erwachsen (das angebliche Jahressalär von 400.000 Euro wurde bisher nicht dementiert). Bach ist immer ganz erstaunt, wenn er auf mögliche Interessenkonflikte angesprochen wird und legt Wert auf die Feststellung, wie gut er das eine vom anderen trennen könne.

„Wer 2008 nach Peking reist, wird eine Welt voller Siemens-Technologie betreten”, hat der Konzern, der zum Leidwesen Bachs gerade Auslöser einer ziemlich unappetitlichen Korruptions-Affäre ist, voller Stolz mitgeteilt. Das geht schon los beim neuen gigantischen Flughafen-Terminal in Peking: Für die Anlage des britischen Stararchitekten Norman Foster lieferte Siemens ein 50 Kilometer langes Gepäcktransportsystem. Dazu kommen Steuersysteme für die U-Bahnen oder auch Infrastruktur-Technik für das Olympiastadion.

Mit diesen Projekten, sagt der Wirtschaftsjurist Bach, habe er nie etwas zu tun gehabt, er sei vor allem „im arabischen Raum” tätig. Aber auch dort lässt sich ja Sinnvolles gestalten, besonders wenn man, wie Bach, Präsident der Arabisch-deutschen Industrie- und Handelskammer ist. Das Emirat Katar will sich mit der Hauptstadt Doha für die Sommerspiele 2016 bewerben. Und da ist es nur gut, wenn da einer ist wie Bach, der stets streng, wie er betont, „zwischen Sport und Beruf” zu trennen weiß.

Bach ist auch Aufsichtsratschef der Weinig AG: Der in Bachs Heimatstadt ansässige weltweit größte Hersteller holzverarbeitender Maschinen ist äußerst aktiv in China. Die Weinig AG gehört einer kuwaitischen Investorengruppe. Interessenkonflikte? Ach was. Die Süddeutsche Zeitung zitierte ihn so: „Gäbe es dennoch ein Problem würde ich es nach international üblichen Ethikstandards lösen, durch Offenlegung.” Der gute Mann des Weltsports.

Bei der Eröffnungsfeier am 8. August in Peking wird das deutsche Team nicht wie üblich unter „G” wie Germany einmarschieren, sondern unter „D”. Weil der chinesische Name für Deutschland „De Guo” lautet. Das heißt: Land der Tugend. Und Thomas Bach ist sein tugendhafter Sportregent...

Steffen Haake

Samstag, 19. April 2008

Die Geschichte des Olympischen Fackellaufes




Der Olympische Fackellauf ist eine Erfindung der Nationalsozialisten. Carl Diem erfand auf den befehl von Joseph Goebbels hin, den Olympischen Fackellauf. Erstmals wurde der Fackellauf also erstmals 1936 vor den Sommerspielen in Berlin veranstaltet. Seit dieser Zeit wird auch erst die Olympische Fackel mit einem Brennspiegel entzündet und durch die Lande getragen. Der Reichspropaganderminister Carl Diem soll dabei hilfe von dem Griechen Ionnanis Ketseas gehabt haben. Mit dem Fackelsymbol zitierten die Nationalsozialisten die alten Griechen:
"Prometheus hob einst einen Stängel des Riesenfenchels gen himmel, um ihn am funkensprühenden Sonnenwahen des Helios zu entzünden und den Menschen das von Zeus geraubte Feuer zurrüchzugeben. Am 20. Juli 1936 wurde das Feuer in einer sogenannten Weihestunde zwischen den Ruinen des alten Olympias das erste mal entzündet. Die Fackelwurde mithilfe von 3331 Läufern, die zusammen die Staffette bildeten 3187 kilometer, zwölf Tage und Nächte lang durch sieben Länder getragen. Die weiteren Facklelläufe sind hier Chronologisch aufgelistet:




  1. 1936 in Berlin, durch 7 Länder, mit 3331 Läufer/innen


  2. 1948 in London, durch 7 Länder, mit 1416 Läufer/innen


  3. 1952 in Helsinki, durch 4 Länder, mit 3372 Läufer/innen


  4. 1956 in Melbourne, durch 2 Länder, mit 3608 Läufer/innen


  5. 1960 in Rom, durch durch 2 Länder, mit 1529 Läufer/innen


  6. 1964 in Tokio, durch 12 Länder, mit 5244 Läufer/innen


  7. 1968 in Mexiko, durch 5 länder, mit 2778 Läufer/innen


  8. 1972 in München, durch 7 Länder, mit 6000 Läufer/innen


  9. 1976 in Montreal, durch 2 Länder, mit 1214 Läufer/innen


  10. 1980 in Moskau, durch 4 Länder, mit 5000 Läufer/innen


  11. 1984 in Los Angeles, durch 2 Länder, mit 3636 Läufer/innen


  12. 1988 in Seoul, durch 3 Länder, mit 1469 Läufer/innen


  13. 1992 in Barcelona, durch 2 Länder, mit 10448 Läufer/innen


  14. 1996 in Atlanta, durch 2 Länder, mit 13267 Läufer/innen


  15. 2000 in Sydney, durch 13 Länder, mit 13300 Läufer/innen


  16. 2004 in Athen, durch 27 Länder, mit 12102 Läufer/innen


  17. 2008 in Peking, durch 20 Länder, mit 21880 Läufer/innen


Die Zeremonien des Fackellaufes und der Entzündung des Olympischen Feuers wurden von den meisten Ländern unkritisch übernommen. 1952 fand vor den Spielen in Oslo der erste Fackellauf bei Olympischen Winterspielen statt. Weil das norwegische Morgedal als Geburtsort des Skisports galt, begann er dort und nicht wie üblich in Olympia. Das Feuer wurde nicht durch einen Hohlspiegel, sondern an dem Herd, in der Hütte eines bekannten norwegischen Skisportlers, entzündet. Vor den Winterspielen in Lillehammer 1994 wurde die Flamme in Köln von protestierenden Studenten gelöscht.

Seit den Olympischen Sommerspielen 2000 in Sydney werden die Stationen weltweit und seit 2004 auf jedem Kontinent ausgewählt. Lediglich bei den Winterspielen ist die Route kürzer. Weltweit bekannte Unternehmen unterstützen seit den 1990er Jahren den olympischen Fackellauf. So investierten Coca-Cola und Samsung 2004 etwa 18 Millionen Euro in den Fackellauf.



Nun folgen Informationen und die genaue Route des jetzigen Fackellaufes:

Die Route sieht wie folgt aus:
Wie bei jeden Olypmischen Spielen fängt der Fackellauf beginnt er in der Stadt wo die Spiele ausgetragen werden. Also erst Peking und direkt danach nach athen, wo erst in Olympia die Fackel entzündet wird, danach geht’s dann direkt nach istanbul, st. Petersburg,, London, Paris, San Fransisco, Buenos Aires, Dares Salaam, Muscat, Islamabad, Bankok, Kuala Lumpu, Jakarta, Canberra, Nangona, Pyongiang, Ho Cni Minh City, Taipei, Hongkong und schließlich nach Mataro, wo sie dann auf dem direktesten Weg ins Stadion gebracht wird.



Unsere informationen bezogen wir von folgenden Links:
http://www.rp-online.de/public/bildershowinline/aktuelles/sport/olympia/sommer/32187
http://www.taz.de/1/sport/artikel/1/lodern-und-loeschen/?src=SE&cHash=7686867c1e
und
http://de.wikipedia.org/wiki/Olympischer_Fackellauf
http://www.pc.ibm.com/europe/torch/de/relayroute.html?europe&cc=europe