Die Online-Schülerzeitung der IGS Aurich-West


Montag, 16. Juni 2008

Interview zum Spendenlauf mit Herrn Domengino


Was sind hier an der Schule im Allgemeinen ihre Aufgaben?

Ich bin Sportlehrer, Geschichtslehrer und überwiegend in der Oberstufe tätig. Ich bin Obmann für den Sport in der Sekundarstufe 2 und unterstütze Herrn Zeihe, den Fachbereichsleiter – Sport, in der Organisation des Laufes.
Was versteht man unter einem Spendenlauf?

Der Spendenlauf (Englisch „Fundraisingrun“ übersetzt „Geldeintreibelauf“) an sich steht dafür, dass man junge Menschen motiviert, für einen guten Zweck zu laufen. Ein Spendenlauf wird nun zum dritten Mal an der IGS Aurich-West durchgeführt, allerdings wird der diesjährige in einem wesentlich größeren Rahmen stattfinden. Wir haben beim ersten Spendenlauf nur für rein schulische Verwendungszwecke gesammelt, beim zweiten Spendenlauf haben wir das Geld aufgeteilt: 50% des Erlöses gingen an die Kinder von Tschernobyl, 50% an die Schule. Dieses Mal soll das Geld zu 50% der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) zur Verfügung gestellt werden, um Typisierungen zur Hilfe von Leukämiekranken durchführen zu können. Die anderen 50% sind wieder für die jeweiligen Schulen vorgesehen.

Wie sind sie darauf gekommen, das Geld gerade der DKMS zu stiften?

Also der eigentliche Initiator ist Herr Zeihe, der immer viel für den Sport gemacht hat, aber nun in den wohlverdienten Ruhestand geht. Er dachte sich, dass es schön wäre, wenn er zum Abschluss seiner Lehrer-Karriere noch einmal ein richtiges „Highlight“ initiieren könnte. Schließlich fasste er den Plan, ein Sportfest für alle weiterführenden Schulen Aurichs zu organisieren.Bei so vielen Personen blieb fast nur die Möglichkeit eines (Spenden-)Laufes. Da kam dann die Frage auf, welchem Spendenziel der Lauf dienen könnte. Es gab nun mehrere Vorschläge: Der eine war „Achse“, das ist eine Organisation, die sich mit chronischkranken Kindern beschäftigt. Hier haben die anderen Schulen dann aber gesagt, dass dies keinen Bezug zu Ostfriesland hätte. Somit haben wir überlegt, welche Organisation einen Bezug zu Ostfriesland hat – schließlich standen nur noch zwei Projekte zur Auswahl: Die Unterstützung eines Kinderhospizes oder der DKMS. Die DKMS schien uns sehr passend, weil Leukämie jeden treffen kann. Leukämie ist heilbar, wenn man einen Knochenmarksspender findet. Erkrankt also in Ostfriesland jemand an Leukämie und in Bayern wohnt ein passender Spender, kann man den Kranken und den Spender mit Hilfe einer Typisierung „zusammenbringen“ und der Erkrankte hat eine Chance auf Heilung. Eine Typisierung kostet sehr viel Geld und die betroffenen Familien müssen sich häufig hoch verschulden. Wenn so etwas in einer ostfriesischen Familie nun noch einmal vorkommt, könnten wir finanzielle Unterstützung gewähren.

Wieso nimmt die Hauptschule Sandhorst nicht am Spendenlauf teil?

Als wir über den Verwendungszweck des Geldes diskutiert haben, war die Hauptschule noch „mit im Boot“. Zu diesem Zeitpunkt ist an der Hauptschule jedoch eine Elternbefragung durchgeführt worden, dessen Ergebnis war, dass die Eltern gegen einen solchen Lauf sind. Daraufhin hat sich die Schulleitung dann entschieden, nicht am Lauf teilzunehmen.

Steht die Aktion unter einem Motto?

Das Motto ist „einmal um die Welt“. Wir gehen davon aus, dass wir 4400 – 4500 Läufer zusammenbekommen. Bei einer Streckenlänge von 8,2 Kilometern hoffen wir, dass es klappt, die Welt kilometermäßig (ca. 50.000 km) einmal zu umrunden.

Ist die Länge der Strecke deshalb auf 8,2 km festgelegt worden?

Nein, die Länge der Strecke beträgt 8,2 km, weil so viele Schüler am Lauf teilnehmen. Pro Jahrgang und Start werden zwischen 650 und 800 SchülerInnen starten. In halbstündigen Abständen wird gestartet. D.h., dass immer ca. 1000 Leute auf der Strecke sein werden. Bei einer Streckenlänge von 4 km, so wie es letztes Mal der Fall war, und 1000 LäuferInnen hätte man alle 4 Meter eine/n Läufer/in und bei einer Streckenlänge von 8 km, so wie es jetzt der Fall sein wird, hätte man nur alle 8 Meter eine/n Schüler/in, hier hätten dann alle genug Platz zum Laufen. Irgendwann war dann also klar, dass wir einfach mehr Kilometer machen müssen, selbst um den Preis, dass ein Großteil der SchülerInnen nur eine Runde laufen wird. Denn die, die dann nach 8,2 km sagen „ich lauf jetzt noch mal eine Runde!“, sind nur die ganz harten. Wir rechnen damit, dass etwa 10% zwei Runden laufen und der Rest nur eine, wobei es auch vom Wetter abhängig sein wird. Außerdem gibt es Wasserstationen bei der Lebenshilfe an der Kirchdorferstraße und am Kukelorum. Am Ellernfeld kann man auch Wasser bekommen, das allerdings zum Selbstkostenpreis abgegeben wird.

Was gibt es für Großsponsoren?

Im Grundsatz haben wir nur einen Hauptsponsor, das ist Edeka. Die stellen den Schulen auch Brötchen zur Verfügung, die am Ellernfeld verkauft werden. Außerdem haben sie die rund 40.000 Spendenzettel gedruckt. Ursprünglich wollte Edeka auch das Wassersponsoring übernehmen, aber die Firma Vilsa hat davon gehört und gesagt: „Moment mal, das ist eine ideale Gelegenheit unseren Namen bei SchülerInnen, also bei potentiellen Kunden, bekannt zu machen!“ und hat dann das Wassersponsoring übernommen.














Wie lang hat die gesamte Planung ungefähr gedauert?

Wir sind jetzt bei über einem Jahr Planung. Also von der Idee bis jetzt sind es etwa eineinhalb Jahre.Dies liegt auch daran, dass alles mit 6 Schulen besprochenen werden muss: „Wie starten wir? Wer übernimmt welchen Arbeitsteil? Wie machen wir die Organisation bei den Stationen?“ Dann müssen die Kollegen erst in ihren Schulen nachfragen und das dauert dann eben.

Werden an diesem Tag alle LehrerInnen eingesetzt?

Die KlassenlehrerInnen sind im Stadion zur Betreuung eingesetzt und die anderen Lehrer stehen an den Stationen als Posten für die Verkehrsregelung oder leisten „erste Hilfe“. An unserer Schule, wo wir ja bekanntlich immer zwei KlassenlehrerInnen haben, teilen sie sich die Aufgaben ein.














Was gibt es auf dem Ellernfeld für ein Rahmenprogramm?

Der ganze linke Teil des Ellernfelds wird der Haupt- und Sammelplatz für die Klassen sein und auf dem sog. Nebenplatz, also rechts zum Hallenbad hin, wird eine Großbühne aufgebaut. Dort werden dann ab neun Uhr Schülerbands spielen. Das ist die Chance für Bands, mal vor richtig großem Publikum zu spielen. Jede Band spielt etwa eine Viertelstunde bis zwanzig Minuten. Von unserer Schule spielen zwei, aus Egels spielen zwei Bands und vom Gymnasium und der Realschule spielen sechs oder acht Bands. Um 12:30 Uhr sind dann die Schirmherren Bürgermeister Heinz-Werner Windhorst (parteilos) und Landrat Walter Theuerkauf (SPD) eingeladen. Dann um 12.45 Uhr soll hoffentlich das Gesamtergebnis bekannt gegeben werden. Also wie viele Kilometer gelaufen worden sind und wie viel Geld eingenommen wurde. Gegen 13.10 Uhr soll der Offizielle Teil der Veranstaltung beendet sein. Die Bands werden noch bis 14.00 Uhr spielen.










Vielen Dank für das Interview!


Polizei und Stadt Aurich gegen Auricher Jugend

Der "Todessuff", ein eher unangebrachtes Wort für das Zusammenkommen der Auricher Jugend am Wochenende, wie ich finde. Aber dieses Wort wurde wie immer von den Medien bzw. der Presse, die mal wieder einen Aufmacher auf der Titelseite brauchte um die Auflage zu erhöhen, ein wenig zu sehr auf die Goldwaage gelegt, nach meinem Geschmack. Ich schätze mal da haben sich die lieben Herren Redakteure wohl mal eben gedacht, "Schreiben wir doch mal was über die Auricher Jugend, damit unsere Leser sich ein von Klischees überhäuftes Feindbild bilden können." Aber nicht mit uns, es hat mir schon gereicht, dass die Mannschaft von der ON unsere Internetseite m0rphex in denn Dreck gezogen hat, und um es zum Hundertsten mal zu sagen, wenn wir m0rphex nicht hätten, würden wir uns über andere Internetseiten oder Handys absprechen, also m0rphex trifft keine Schuld.
Aber als dann der Herr Dunkmann dann noch schrieb, ich zitiere, dass das JuZ eine linke Kifferhöhle sei und das im JuZ nur verwirrte Leute unter dem Deckmantel der Antifa agieren würden, das brachte das Fass wirklich zum Überlaufen.

Aurich ist ja schließlich sehr jugendfreundlich, wenn man den Herrschaften von der ON und der Stadt glauben darf. Sogar so sehr, dass von der Stadt extra ein Security-Dienst angestellt wird um ausnahmslos alle jungen Leute vom Hafengelände zu verscheuchen.
Und wenn man dann noch von den Securitys den Satz entgegengeschmettert bekommt, "Wenn ihr saufen wollt dann geht zum grauen Esel.", dann denkt man doch wirklich Aurich ist so jugendfreundlich, es werden sogar Alternativen geschafft, so das dann niemand mehr was mit diesen "bösen Jugendlichen" zu tun hat, hauptsache die Jugendlichen sind vom Hafen weg, wo sie doch der Öffentlichkeit auffallen und die Touristen aus Aurich verjagen könnten.

Deswegen frage ich, was hat Aurich eigentlich für uns zu bieten?
Nichts, außer eine Skaterhalle, aber ich glaube nicht,dass jeder die Kunst des Rollbrettfahrens
beherrscht, ein Schwimmbad, ja wir gehen gerne jeden Tag unsere Bahnen schwimmen und ein Jugendzentrum, ups hatte ich ja fast vergessen, das JuZ ist ja eine linke Kifferhöhle und wer will schon Jugendliche, die kiffen, gegen Nazis sind und sich für Politik interessieren?
Das entspricht ja nicht dem vom System gewollten jungen, konsumorientierten Menschen von heute.
Also Stadtrat und alle anderen hohen Tiere von Aurich anstatt etwas für die Rentner, Touristen und alle anderen in der Öffentlichkeit gern gesehenen Menschen zu tun könnte man ja im achso jugendfreundlichen Aurich etwas für die Jugend tun.
Die Jugendszene in Aurich ist nämlich keine Minderheit, sondern eine mutlikulturelle, facettenreiche Szene, in der alle Meinungen vertreten sind und die nicht nur aus alkoholverherrlichenenden und randalierenden Personen besteht.

Besondere Grüße aus der linken Kifferhöhlee an die Redaktion der ON und der Stadt Aurich.

Wacken Rocks Seaside

Am Samstag, den 5. Juli 2008 ist es soweit, Wacken Rocks Seaside findet auf dem Veranstaltungsgelände Aurich in Tannenhausen statt. Es ist das einzigste Festival auf der Welt, das neben dem Festival in Schleswig-Holstein, den Beinamen Wacken tragen darf, dies ist möglich, weil die Wiesmoorer Veranstaltungsagentur MaReMa eng mit den Wacken-Organisatoren zusammengearbeitet haben. Das Billing setzt sich aus solchen Top-Bands wie den britischen Speed-Rock`n`Rollern "Motörhead", mit dem charismatischen Frontmann, Mr. Rock`n`Roll Ian "Lemmy" Kilmister und den Bay-Area-Trashern Machine Head, außerdem spielen noch die britische Heavy Metal Band "Saxon" und die norddeutsche Kultformation "Torfrock".
Für alle Nachwuchsrocker gibt es zudem noch die Möglichkeit sich auf der WET-Stage (Wacken Evolution Tent) sich unter Beweis zu stellen.
5 Bands aus dem Raum Weser-Ems haben sich für diesen Job qualifiziert: Battue, Duff Downer, Samsara, Steeleyes und The Mistral!
Ein weiteres Muss: Der Zeltplatz. Auch hierfür ist gesorgt. Direkt neben dem Festivalgelände befindet sich ein extra
hergerichteter Zeltplatz, der locker zu Fuss erreichbar ist.
Das Beste: Obwohl das Festival vorerst nur an einem Tag stattfindet (Samstag, den 5.7.08), können bereits am Freitag, den 4.7.08 ab 12.00 Uhr die Zelte aufgestellt werden.
Also ich werde auf jeden Fall hingehen, sowas kann und darf man sich einfach nicht entgehen lassen!

Was ist eigentlich mit der deutschen Sprache los?


An der Bahn heißt der Schalter nur noch „Counter“, Douglas warb letztes Jahr mit „come in and find out“ und Adidas mit „impossible is nothing“.
Doch welche 60-jährige Oma weiß schon, dass, wenn sie mit dem Zug fahren möchte, zum „Counter“ gehen muss.
Viele Werbesprüche und die einfachsten Sachen sind auf Englisch. Dabei können gerade mal 40% der Deutschen Englisch und das auch nicht immer perfekt.
Doch warum wollen die Konzerne immer die kompliziertesten und komischsten Namen für die kleinste Abteilung haben? Keiner der Mitarbeiter weiß dann noch wohin er welche Daten, Post oder sonstiges schicken soll. Dabei geht es eigentlich ganz einfach.
Wenn man Englisch für Synonyme benutzt ist das auch verständlich, aber muss es wirklich „Public Viewing“ heißen?
Bei Dingen wie dem Skateboard oder bei dem Laptop ist es ja verständlich, dass sie nicht Rollbrett oder Klapprechner heißen. Dann heißt es nämlich: „Steht ja so im Duden!“
Dies ist auch richtig, aber der Duden spiegelt nur den deutschen Sprachgebrauch wieder. Die Sprachen vermischen sich immer mehr, vielleicht gibt es bald nur noch die Sprachen wie „Amerikanisch“, „Asiatisch“ und „Europäisch“.
Man muss sich aber heute nicht das Leben unnötig schwer machen und krampfhaft Englisch verstehen.

Em : Deutschland - Österreich


Momentan ist das Fußballfieber wieder ausgebrochen, ganz Deutschland fiebert mit. Besonders heute ist die Spannung sehr groß, da es heute darum geht, ob unsere Mannschaft weiterkommt oder nicht. Das vergangene Spiel gegen Kroatien endete enttäuschend für Deutschland, - 1:2 . Das heutige Spiel muss also entweder gewonnen oder zumindest unentschieden enden. Das Spiel beginnt um 20:45 Uhr. Schon Stunden vorher werden alle Plätze, an denen große Leinwände aufgebaut werden, von zahlreichen Menschenmassen besucht.
Übertragen wird das Spiel im Ersten.


Diesen Monat hat die Schüler - Onlinezeitung der IGS Aurich-West einen besonderen Leckerbissen für seine LeserInnen: Eine Serie mit Ausschnitten eines Interviews mit Schulleiter Thorsten Quest. Das von Hendrik Bock und Steffen Haake geführte Interview wird nun Häppchenweise jede Woche veröffentlicht.

Viel Spaß beim Lesen!

Im Gespräch mit Schulleiter Thorsten Quest - Teil 3

Wie ist in der Angelegenheit „Wohlfühltoiletten“ momentan der Stand der Dinge?

Ich habe vor kurzem erst mit der Leiterin des Schulamtes über dieses Projekt gesprochen. Das Gespräch hat ergeben, dass wir hauptsächlich versuchen müssen, Personal zu finden. Das ganze funktioniert nämlich nur, wenn wir da Betreuung haben. Ansonsten sind die technischen Überlegungen schon relativ weit. Der Standort der Toiletten wird bei dem sog. Mensavorraum sein.

Was hat es mit dem „Ideenwettbewerb Mensavorraum“ auf sich?

Frau Erdt kümmert sich um einen Ideenwettbewerb, bei dem sowohl aus der Schülerschaft, der Lehrerschaft, als auch der Elternschaft Ideen zusammen getragen werden, wie man den Mensavorraum attraktiver gestalten kann. Dieser Raum ist momentan eigentlich ein bisschen verschenkt. Da stehen zwar die Tischtennisplatten, aber da könnte man sicherlich noch viel mehr daraus machen. Und da warten wir jetzt auf Vorschläge, in welche Richtung man das umgestalten kann. Und dann müssen wir gucken, wie wir das realisieren können. Ich hoffe da auch ein bisschen auf die Mitarbeit der Eltern. Das würde mich sehr freuen, wenn die sich da nicht nur als diejenigen, die das auch möchten, einbringen würden, sondern auch sagen, ich kann ja auch mal anpacken oder ich kenne jemanden, der Werkzeug oder Ähnliches zur Verfügung stellen könnte.

Haben sie sich für Ihre Amtszeit noch irgendetwas vorgenommen?

Oh ja, wir haben uns vorgenommen, dass wir uns in den nächsten zwei Jahren in erster Linie um die Verbesserung des Unterrichts kümmern. Ziel ist, dass im Unterricht durch eine methodisch vielfältige Herangehensweise die SchülerInnen aktiviert werden, selber etwas zu machen, und sich nicht nur hinsetzen und zu hören, was die LehrerInnen vorne erzählen, dass sie selber Dinge an die Hand nehmen, die für sie interessant und wichtig sind und diese zum Beispiel selbst recherchieren. Darüber hinaus können wir die Schule immer noch ausbauen, was den gesamten Ganztagsbetrieb angeht. Da können wir bestimmt noch weitere Verbesserungen erreichen.
Außerdem müssen wir die Schule auch noch mehr „nach außen“ bringen.
Das Ganze steht natürlich unter dem obersten Ziel, alle SchülerInnen zu einem möglichst guten Abschluss zu bringen. Das ist im Grunde genommen unser Auftrag. Und das ist das, was den Jugendlichen auch am meisten hilft.

Was hat es mit dem Projekt „SegeL“ auf sich?

Das ist sozusagen ein Instrument um dieses zu erreichen. SegeL steht für Selbstgesteuertes Lernen. Das ist eine Fortbildungsreihe, die vom Kultusministerium aufgelegt wurde. Das Ganze heißt „Konzept zur Unterrichtsverbesserung in Niedersachsen“ und da werden die Lehrkräfte gezielt geschult, diese Schüler aktivierenden Unterrichtsmethoden stärker in ihren Unterricht einzubringen. Das heißt: Weg vom alleinigen Lehrervortrag, weg vom einseitig ausgerichteten Unterricht nach dem Motto: Der Lehrer erzählt und der Schüler hört zu. Hin dazu, dass die SchülerInnen sich selber etwas erarbeiten können. Und dieses Konzept startet jetzt voraussichtlich im Juni mit ganz speziellen Fortbildungstagen für die Lehrkräfte. Ich hoffe, dass das zum Erfolg führen wird. Das ist natürlich nicht von heute auf morgen zu machen, aber wenn man das gezielt angeht, wird es zur Verbesserung führen.

Gibt es in nächster Zeit bauliche Veränderungen an der Schule?

Na ja, wir haben vor einem Jahr angefangen mit der Toilettensanierung im Gebäude eins. Das ist jetzt abgeschlossen. Dann haben wir angefangen die Unterrichtsräume der Naturwissenschaften zu renovieren. Dann ist schon angefangen worden, das Problem mit den Flachdächern in den Griff zu kriegen. Außerdem haben wir vor, im Bereich Musik ein Instrumentenlager zwischen den Räumen Musik 3 und Musik 4 zu errichten. Da wird ein Raum eingerichtet, wo alle großen Instrumente gelagert werden, so das man sie schnell in die Musikunterrichtsräume hineinfahren kann. Die so genannten „Musikübezellen“ sollen aus Lärmschutzgründen gedämmt werden. Als nächstes haben wir für den Sommer die Wiederinstandseztung der Dachterrasse beim FZB geplant. Das soll auch mit Schülerhilfe aus dem neunten Jahrgang passieren. Und wir versuchen noch die Computerräume neu zu strukturieren. Das heißt, dass wir die Wände ausbauen und so genannte Computerinseln installieren. Das Problem ist aber, dass die finanziellen Mittel des Schulträgers (Landkreis) begrenzt sind. Somit müssen wir Schwerpunkte setzten. Ob wir dieses Jahr alles realisieren können, weiß ich noch nicht genau. Ich hoffe aber, dass wir einen Großteil davon schaffen werden.

Wird die IGS Aurich-West gut durch die Politik unterstützt?

Das kommt natürlich immer drauf an, wen du fragst. Wenn du die Landkreisspitze also den Landrat fragst, dann würden die sagen: „natürlich werden die gut unterstützt“, aber ich könnte mir auch vorstellen das wir mehr Mittel bekommen könnten. Die Schule ist 1972 gebaut worden und darum gibt es jetzt natürlich vieles, was neu gemacht werden müsste. Und dafür könnten wir natürlich gut noch mehr Geld gebrauchen. Ein Beispiel dafür sind die Flachdächer, die immer wieder repariert werden müssen. Doch um diese neu zu errichten müsste man pro Dach gut 1,9 Millionen Euro zahlen. Und das Geld hat der Landkreis natürlich nicht. Aber insgesamt sieht die Unterstützung aus der Politik schon gut aus.

Fanmeile auf dem auricher Marktplatz

Am Samstagabend trafen sich 300 bis 500 Fußballfans um zu feiern. Obwohl die 2000
Leute, die im Jahr zuvor da waren, nicht erreicht wurden, war die Stimmung dennoch gut.
Für diese gute Stimmung sorgten die DJ's Eric und Toni Esperanza, die Oldies und
Neue Deutsche Welle Musik auflegten.
Es wurden viele Fanartikel verteilt und wer Glück hatte, konnte eine Bratwurst oder ein Bier
gewinnen.
Der SMA, der die Party veranstaltete, hätte sich über mehr Besucher gefreut.
Aber auch so war es eine tolle Feier.


Lisa & Moritz