Die Online-Schülerzeitung der IGS Aurich-West


Freitag, 30. April 2010

Vulkanausbruch in Island


In Island ist der Vulkan Eyjafjallajökull ausgebrochen und spuckt schon seid Wochen heiße Lava und Asche in den Himmel. Experten deuten auf ein baldiges Ende des Vulkanes hin, warnen aber vor einem Ausbruch des Nachbar-vulkanes Katla. Doch ein viel größeres Problem sind momentanlich noch die finanziellen Schäden in der Luftfahrsgeselschafts von Europa und das leiden der Tourismusbranche in Island. Den durch die Staubwolke die der Vulkan verursacht hat, mussten in ganz Europa fast alle Flughäfen für Tage gesperrt werden. Die Flugplätze in Hamburg, Bremen, Hannover, Berlin, Düsseldorf, Köln-Bonn und Münster- Osnabrück waren betroffen. Mittlerweile sind die Flughäfen zwar schon wieder offen, aber viele gestrandete Urlauber verlangen ihr Geld zurück und es müssen viele Sonderflüge gemacht werden. Doch auch Island leidet unter dem Vulkanausbruch. Die ganze Insel ist verdunkelt und in den Bereich um den Vulkan wurde alles gesperrt. Doch vorallem kommen keine Touristen mehr zur Insel durch das Flugverbot und die Dunkelheit. Der Verlust der Reiseunternehmen werden auf etwa eine Millionen Euro geschätzt. Doch bevor dieses Problem überhaupt gelöst werden kann, werden wahrscheinlich schon wieder neue Probleme auf uns zukommen wegen des Nachbar-Vulkans Katla. Nach Expertenaussagen könnte sein Ausbruch viel stärker ausfallen und dann auch gesundheitsschädlich werden. Und es kann dann auch passieren das die Staubwolke so dick wird das unser Sommer ausfallen müsste, weil die Sonne so stark verdunkelt werden würde. Doch Island würde es noch viel schlimmer ergehen, den die Dunkelheit würde sich über die ganze Insel ausbreiten. Aber vorallem würde der Gletscher unter dem der Vulkan liegt schmelzen und Überschwemmungen oder gar einen Tsunami könnte ausgelöst werden. Mittlerweile spricht man von einer Umweltkatastrophe.

Ölpest im Golf von Mexiko

Von der Ölpest im Golf von Mexiko habt ihr bestimmt schon gehört. Der Ölteppich breitet sich jedoch um das fünffache schneller aus als erwartet und wird bald den US-Bundesstaat Louisiana erreichen, woraufhin die Heimatschutzministerin Janet Napolitano den Ölfleck zu einer nationalen Katastrophe erklärte. Täglich strömen 800.000 Liter aus. Dies könnte der Tod für viele unschuldige Tiere bedeuten. Die USA wollen alles tun, um das zu verhindern. Obama sagte am Donnerstag, dass er mit 'allen Mitteln' kämpft und, dass 'jede verfügbare Ressource, die uns zur Verfügung steht' (sig .) eingesetzt wird. Vielleicht lässt er auch die Armee auf das Öl los.
Heute noch könnte das Öl das Mississippi-Delta erreichen, was das sensible Ökosystem dort ziemlich schaden könnte. Janet Napolitano, Ken Salazar (Innenminister) und Lisa Jackson (Leiterin der Umweltbehörden EPA) koordinieren die Gegenmaßnahmen, während David Hayes (stellvertretender Innenminister) eine gründliche Überprüfung aller Bohrinseln ankündigt.

Freitag, 16. April 2010

Eyjafjallajökull verhindert Flugverkehr

Die Aschewolke des isländischen Vulkans Eyjafjallajökull fliegt über Norddeutschland. Dadurch wird es in den nächsten Monaten wohl wieder etwas kälter und die Sonnenuntergänge werden tiefrot. Es könnten rote Staubflocken vom Himmel schneien, sogenannter Blutregen. Der verantwortliche Vulkan liegt auf einer Insel, ungefähr ein Drittel so groß wie Deutschland, zwischen Amerika und Eurasien im Antlantik. Mit jedem Ausbruch schieben sich die Kontinente immer weiter auseinander (etwa 1 cm pro Jahr).

1783 brachte der Vulkan Deutschland schon einmal eine Aschewolke, eine giftige. Auf Island starben viele Menschen (ein Fünftel der Gesamtbevölkerung) und Tiere, in Deutschland wurde man krank. Die Temperatur senkte sich jahrelang um mehr als 1 Grad.

Die jetztige Wolke bringt viele Flughäfen zum Stillstand. 8-9 Flughäfen mussten schon schließen (Tegel und Schönefeld in Berlin, Hannover, Bremen, Düsseldorf, Münster, Köln und alle in Hamburg). Auch in anderen Ländern werden Flughäfen gesperrt. Frankreich schloss 24 Flughäfen, während in Großbritannien, Irland, in den Niederlanden und Belgien alle Flughäfen geschlossen wurden. Das Geld für Flugtickets (davon gab es etwa 5.000) wird natürlich zurückerstattet.
Die Wolke ist für Flugzeuge deshalb so gefährlich, weil die Aschepartikel die Triebwerke kaputtmachen können und auch die Sicht der Piloten beeinträchtigt wird.

Freitag, 9. April 2010

Das Problem mit Griechenland


Athens Geldkrise droht zu eskalieren. Bald wird die Stadt sich nur noch mit Geld von IWF (Internationale Währungsfonds) und der EU über Wasser halten können. Deutschland könnte viel Geld verlieren, trotz Merkels harter Haltung. Vor ein paar Wochen wurde diese nach einem EU-Gipfel als Eiserne Lady gefeiert oder auch 'Madame Non', von einigen Zeitungen, da sie sich dafür einsetzte das Griechenland nicht nur von der EU, sondern auch von dem IWF im Notfall unterstützt wird, um nicht zu viel Geld zu verlieren. Jedoch wird es immer wahrscheinlicher, dass Deutschland trotzdem noch viel Geld zur Unterstützung vergeben muss und Merkels Erfolg droht zu kippen. Die Risikoaufschläge für griechische Staatsanleihen erreichten Rekordhöhe und Athen zahlt 4,5% mehr Zinsen als Berlin. Griechenland kann seine Schulden womöglich nicht mehr begleichen. Das Schlimme daran ist, dass Deutschland über bilaterale Kredite und über den IWF zahlen muss. So hilft die Zuhilfenahme vom IWF Deutschland gar nichts, sondern erhöht dessen Abgaben sogar noch. SPD-Haushaltspolitiker Carsten Schneider meint dazu: "Der Eindruck, den Frau Merkel zu erwecken versucht, dass Deutschland durch den EU-Beschluss nicht belastet wird, ist schlichtweg falsch."

Merkel bei Trauerfeier der drei getöteten Soldaten



Am Karfreitag sind in Afghanistan bei schwersten Gefechten mit Taliban-Kämpfern in der Region Kundus drei Soldaten getötet worden, insgesamt acht verletzt. Es gab große Bestürzung über ihren Tod und Bundeskanzlerin Merkel verurteilte den Taliban-Angriff als abscheuungswürdig und hinterhältig. Nach diesem Angriff kommt natürlich bei vielen wieder die Frage auf den Abzug der Bundeswehrsoldaten aus Afghanistan. Die drei Fallschirmjäger werden heute in der St.-Lamberti-Kirche im niedersächsischen Selsingen geehrt und Familienmitglieder, sowie Freunde kommen um sich zu verabschieden. Viele hochrangige Bundeswehrmitglieder werden anwesend sein, genauso wie Verteidigungsminister zu Gutenberg und Kanzlerin Merkel, die zum ersten Mal deutschen Soldaten die letzte Ehre erweist. Um Anteilnehmen zu können, unterbrach Sie zu diesem Anlass ihren Urlaub auf La Gomera. Es scheint als nehme sie aus ihrem eigenem Willen teil, aber ob das ganz stimmt ist nicht sicher,weil bekannt ist das sie aus ihren eigenen Reihen unter Druck gesetzt wurde. Doch auch von der "Bild" bekam sie deutlich Druck, diese fragte nämlich in großen Lettern, warum Merkel den Soldaten nicht die letzte Ehre erweist.

Freitag, 5. März 2010

Exit Through the Gift Shop - Ein Film über Graffiti-Kunst

In meinem vorherigen Bericht hab ich über Banksy berichtet, in diesem Bericht allerdings gehe ich genauer auf den Film über Banksy ein.

Exit Through the Gift Shop ist ein Dokumentarfilm von dem britischen Graffiti-Künstler Banksy aus dem Jahr 2010. Thierry Guetta, ein französischer Filmemacher lernte durch seinen Cousin "Invader" (französischer Künstler) Banksy kennen. Das brachte Thierry Guetta dazu, einen Film über die Graffiti Kunst zu drehen. Dennoch wurden die Rollen getauscht, Banksy drehte den Film, um seine Identität weiterhin geheim zu halten und Guetta stieg in die Rolle von Banksy. Mit dem Pseudonym Mr.Brainwash beginnt Guetta nun, die große Kunst genauer zu verstehen, und wird von Banksy unterstützt. Im dem Film gibt es trotzdem Material von Banksy, und Shepard Fairey (Künstler aus der Skateboard-Szene), doch das Material von oder mit Banksy wurde so undeutlich gemacht, so dass die Zuschauer Banksy nicht erkennen. Exit through the Gift Shop war auch auf dem Sundance Filmfestival 2010 und der Berlinale 2010 vertreten. Vor der ersten Aufführung wurde Banksy's Stimme eingespielt die folgendes sagte:

"I guess my ambition was to make a film that would do for graffiti art what ‘The Karate Kid’ did for martial arts — a film that would get every schoolkid in the world picking up a spray can and having a go…As it turns out, I think we might have a film that does for street art what ‘Jaws’ did for waterskiing."



Regie: Banksy
Produktion: Jaimie D’Cruz, Holly Cushing, James Gay-Rees
Musik: Geoff Barrow, Roni Size
Schnitt: Chris King, Tom Fulford
Länge: 87 Minuten

Lukas M.


Trailer:

Deutschland gelähmt?

Am Donnerstag, den 4. März beendete der Bundestag unter Schwarz-Gelb seine erste Haushaltsberatung, die Ergebnisse: 2010 kommen wie bereits angekündigt 80 Milliarden neue Schulden auf uns zu.



Wie man an dieser schönen Tabelle sieht, betragen unsere Schulden 80% des jährlichen Bruttoinlandproduktes, das sind dann 1813 Millarden €. Mit unseren jetzigen 75% sind wir sogar schon nicht mehr in der Lage (auf jeden Fall wirtschaftlich gesehen) Griechenland unter die Arme zu greifen.

Ab ca. 90% ist es dann so weit, dass unser Staat ohne Neuverschuldung nicht einmal das Schulsystem halten kann.
Im Endeffekt wird auf diese Weise der Handlungsraum der Politiker extrem eingeschränkt, die Wirtschaft macht die Politik handlungsunfähig.

Wer nun allerdings sagt, wir sollten keine neuen Schulden aufnehmen, der irrt, der Etat des Bundestages ist jetzt bereits sehr niedrig und muss aufgestockt werden, eine Erhöhung der Mehrwertsteuer und nicht eine Reduktion eben jener wie die FDP es fordert ist nötig, bei unserem "Nachbar" Griechenland kann man sich ebenfalls etwas sehr Schlaues abschauen, jeder der mehr als 100.000€ verdient muss 1% extra abgeben.
Zusätzlich sollte der Staat Zuschäge bzw. Boni von Leuten mit einem Nettoeinkommen über 3000€ im Monat zu 50% oder mehr behalten.
Kürzungen allerdings sind schlecht, da sie nicht nur der Wirtschaft schaden sondern auch den Menschen, die die Gelder brauchen.