Die Online-Schülerzeitung der IGS Aurich-West


Montag, 26. November 2007

Kritik zum Buch „Ich will nicht,dass ihr weint“ ,Jennifer Cranens Krebstagebuch

In dem von Jennifer Cranen selbst geschriebenen Krebstagebuch „Ich will nicht,dass ihr weint“ wird erzählt, wie das 16-jährige Mädchen damals mit ihrer Krankheit gelebt hat. Sie beschreibt ihre Gefühle, Gedanken und die Gespräche mit ihren Freunden, ihrer Familie und den verschiedenen Ärzten. Es werden einige Bilder gezeigt, die auf ihr Umfeld und ihren gesundheitlichen Zustand weisen.

Ich habe das Buch gelesen und ich muss sagen,dass es mir wirklich gefallen hat. Jennifers ausführliche Gefühlsbeschreibungen und das nahegebrachte Denken und Handeln ihrer Person haben mich vollkommen in den Bann gezogen und zum Nachdenken gebracht. Das Schicksal des Mädchens wird in diesem Tagebuch sehr verdeutlicht und alles wird genau beschrieben. Ich habe einen genauen Einblick in die Situation, in der Jennifer,ihre Familie und Freunde leben und wie sie damit umgehen, bekommen . Dies hat mich an einigen Stellen sehr fasziniert.
Allerdings sind einige Textstellen auch etwas schwer zu lesen, da dort über Klinikbesuche, Operationen und Krankheiten geschrieben wird und ich davon nicht so viel verstehe. Außerdem waren manche Gefühlsbeschreibungen so ergreifend, dass ich das Buch für einen Moment zur Seite legen musste.

Da das Buch Jennifers Schicksal sehr genau beschreibt und man so genau nachvollziehen kann, wie es ihr geht und wie sie damit umgeht, wäre es für alle mal eine Erfahrung, es zu lesen. Einem wird dabei klar, wie schnell sich das Leben durch so eine Krankheit verändern kann. Außerdem könnte das Buch für Schüler sehr interessant sein, da Jennifer ja auch erst 16 Jahre alt war und man sich in ihren Gedanken in manchen Hinsichten wiederfinden kann.

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